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Rezension zu „6000 Meilen bis Vegas: Meine Auszeit vom Leben“ von Andreas Leffler

März 2, 2017

Zum Buch: „6000 Meilen bis Vegas: Meine Auszeit vom Leben“ von Andreas Leffler ist ein biographischer Roman, der am 01.01.2017 erschienen ist. Zu beziehen z.B. hier: https://www.amazon.de/6000-Meilen-bis-Vegas-Auszeit/dp/3936457689

Klappentext: Nach 11 Jahren ohne Urlaub und zahllosen Projekten, Erfolgen und Tiefschlägen stehe ich vor den Trümmern meines Lebens. Um genau zu sein, stehe ich auf einer Brücke und lasse mein Leben an mir vorbei ziehen. Hat alles noch einen Sinn oder nicht, geht es weiter und wenn ja, wie? Fragen des Lebens, die uns alle irgendwann treffen und jetzt war eben ich an der Reihe. Midlifecrises, Burn-Out, Sinnsuche oder alles zusammen? Weitermachen wie bis jetzt, einfach springen oder alles auf „Neustart“. Ich wähle Tür 3 und mache mich auf, auf eine Reise quer durchs Land der unbegrenzten Möglichkeiten und vor allem auf einer Reise zu mir selbst.

Schreibstil, Perspektiven, Aufbau: Der Text ist in der Ich-Form verfasst und in mit Titeln überschriebene Kapitel sowie ein Vor- und ein Nachwort unterteilt. Außerdem gibt es Reisetipps und Fotografien.

Zum Autor: Andreas Leffler schreibt, seit er denken kann. Seit 1999 leitet er außerdem einen eigenen Verlag (http://www.al-medienverlag.de )und betreut sowohl andere Autoren als auch seine eigenen Projekte. (Quelle: www.amazon.de)

Meine Meinung: Dieses Buch fällt ein wenig aus dem üblichen Rahmen meiner Rezensionen, aber es hat mich von Anfang an gereizt, und ich könnte mir vorstellen, dass auch andere Leser Interesse haben könnten an dieser Mischung aus Reisebericht und persönlicher, nennen wir es mal Krisenbewältigung. Beides sind Themen, die mich interessieren, und dieses zu verbinden finde ich eine gute Idee.

Der Text ist persönlich, man hat oft den Eindruck, nicht zu lesen, sondern etwas erzählt zu bekommen, daher fühlt man sich recht nah an dem, was man liest. Der Stil ist flüssig und verstärkt diesen Eindruck dadurch noch.

Durch die Beschreibung der Umgebung kann man sich gut vorstellen, was der Autor gesehen hat, und ich konnte es mir gut bildlich vorstellen. Und durch die humorvolle Beschreibung des Autors konnte ich an einigen Stellen auch über seine Erlebnisse schmunzeln, an anderen stellen habe ich mit ihm gefühlt und zu gut verstanden, was er meinte… kurzum, man fühlt sich sowohl der Umgebung, als auch dem Autor nahe und kann alles hautnah miterleben dadurch.

Dieses Werk ist autobiographisch, das sollte man sich vor Augen halten, es ist kein Roman, der den Leser belustigen soll, sondern es geht hier um reale Erlebnisse mit Bezug zu realen Themen, beinhaltet also realistische Schilderungen von Situationen ebenso wie humorvolle, aber auch selbstkritische und authentische Betrachtungen.

Gut finde ich auch die Reisetipps und die Fotos am Ende des Buches.

Alles in allem ein sehr schöner Einblick in das amerikanische Leben fernab vom Tourismus ebenso wie in die Seele des Autors – und vielleicht eine Ermutigung für den ein oder anderen?

Von mir bekommt dieses Buch 5 Sterne.

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