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Rezension zu „Gekoffert und verschleppt“ von Lisa Brenk

Juli 16, 2016

Zum Buch:  „Gekoffert und verschleppt“ von Lisa Brenk ist ein Fantasyroman, der am 29.02.2016 im Wölfchen Verlag erschienen ist. Zu beziehen z.B. hier: https://www.amazon.de/Gekoffert-Verschleppt-Lisa-Brenk/dp/3943406679?

Klappentext: Wurdest du schon mal von einem Koffer verschluckt und an einem magischen Ort wieder ausgespuckt?

Kann es einen größeren Schrecken geben als mitten in der Nacht aufzuwachen und jemand fremdes steht in seinem Zimmer? Auf dem letzten Glockenschlag der Turmuhr wird Robert Julius Caillou aus seinem warmen Bett gerissen und samt Decke in einen Koffer gesteckt und fortgetragen.

Geheimnisvolle Männer, ohne Sohlen unter den Schuhen, verschleppen ihn in eine Welt voller Magie, Rätsel und Geheimnissen. Natürlich handelt es sich dabei um ein Missverständnis und Robert denkt ja gar nicht daran dort zu bleiben.

Er schleicht sich fort auf der Suche nach seinem zu Hause. Begleitet von dem wildesten und doch treusten Begleiter den man sich vorstellen kann. Hinein in ein grenzenloses Land, bevölkert von mysteriösen Kreaturen wie Trödeltraupen und Schlingspinnen. Umwebt von verstrickten Machenschaften. Vorbei an Hexennadeln, Laubewellen und Unweiten… Und immer dabei, der Koffer der ihn her brachte. -Denn der verbirgt schließlich sein ganz eigenes Geheimnis.

Schreibstil, Perspektiven, Aufbau: Die Story ist in der Ich-Form verfasst und in 43 mit Titeln überschriebene Kapitel sowie ein Vor- und Nachwort aus Sicht des Erzählers gegliedert. Innerhalb der Story gibt es ebenfalls Einschübe aus Sicht des Erzählers.

Meine Meinung: Dieses Buch hinterlässt mich ein wenig… zwiegespalten. Auf der einen Seite habe wir hier eine super tolle Grundidee, die mir sehr gut gefallen hat. Auf der anderen Seite steht die Umsetzung, die meiner Meinung nach noch besser hätte sein können. Die Aufteilung der Erlebnisse war ein wenig unausgewogen, so dass man sich mal durch die Lektüre schlich, dann wieder ging es in einem rasanten Tempo voran und es passierte so viel, dass es einfach nur noch überladen und erzwungen wirkte. Das fand ich etwas anstrengend und teilweise einfach zu viel.

Ich hatte anfangs Mühe, in die Geschichte hineinzukommen, und selbst, nachdem mir ein Vertiefen gelungen war, hatte ich doch immer wieder Phasen, in denen ich eher eine Distanz zum Geschehen spürte. Das war für den Lesespaß nicht ganz förderlich, wurde aber ein wenig ausgeglichen durch die Phasen, in denen das Buch es einem leicht machte, es zu verschlingen.

Der Schreibstil ist gut zu lesen, wenn auch manchmal etwas holprig und langatmig, aber daran konnte ich mich mit der Zeit gewöhnen. Richtig schön fand ich die kleinen Zeichnungen, die sich zwischendrin immer mal wieder befinden, und die passend zur jeweiligen Szene sind.

Alles in allem eine schöne Geschichte, die mich aber leider nicht ganz so begeistert hat, wie ich es erwartet hätte.

Daher gibt es von mir 3 Sterne.

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