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Rezension zu „Neuntöter“ von Ule Hansen

Juni 11, 2016

Zum Buch:  „Neuntöter“ von Ule Hansen ist ein Thriller, der am 29.02.2016 im Heyne Verlag erschienen ist. Zu beziehen z.B. hier: http://www.amazon.de/Neuntöter-Thriller-Ule-Hansen/dp/3453438043

Klappentext: Berlin, Potsdamer Platz. Beim Klettern auf einem Baugerüst macht ein Junge eine grausame Entdeckung: Drei Leichen, einbandagiert in Panzertape, hängen in schwindelerregender Höhe an den Gerüststangen. Sie sehen aus wie Mumien und scheinen in dieselbe Richtung zu blicken, als würden sie auf etwas warten. Als die menschenscheue Fallanalystin Emma Carow auf den Fall angesetzt wird, ist ihr schnell klar, dass er für ihre Karriere entscheidend ist. Doch je fester sie sich verbeißt, desto mehr droht ein altes Trauma sie in den Abgrund zu ziehen.

Schreibstil, Perspektiven, Aufbau: Die Story ist in der dritten Form verfasst und in 90 Kapitel unterteilt.

Zum Autor: Ule Hansen ist das Pseudonym eines Berliner Autorenduos. Astrid Ule ist zudem Lektorin, Eric T. Hansen freier Journalist. Gemeinsam haben Sie bereits mehrere Dreh- und Sachbücher verfasst. Sie teilen eine Leidenschaft für nächtliche Gespräche bei gutem Whisky, exzentrische Halloweenpartys und ziellose Streifzüge durch die vergessenen Ecken der Stadt. NEUNTÖTER ist ihr erster Thriller.

Meine Meinung: Von diesem Buch hatte ich schon vieles gehört, sowohl Positives, als auch Negatives, daher wusste ich absolut nicht, was mich erwartet.

Und leider muss ich wirklich sagen, ich bin recht enttäuscht. Sehr enttäuscht. Die Beschreibung klang wirklich gut und sehr spannend, aber das Buch hat nicht das volle Potential der Story ausschöpfen können.

Angefangen beim Schreibstil, der teilweise etwas umständlich ist und mir daher ein flüssiges Lesen nicht immer möglich war, über die Tatsache, dass Beschreibungen oft sehr langatmig waren, bis hin zu der Hauptperson des Buches… nichts war für mich wirklich stimmig, und ich konnte das Buch nicht wirklich geniessen. Es war eher ein Durchquälen.

Der Beginn des Buches war erst noch interessant, doch im Verlauf haben mir nicht nur die oben erwähnten Punkte den Spaß verdorben. Vor allem Hauptcharakter Emma ging mir recht schnell auf die Nerven mit ihrer egoistischen Art, und auch ein ewiges Schwanken zwischen Realität und ihrer gewollten Wirklichkeit hat keinen Spaß gemacht. Vergangenheit wird immer wieder in unpassenden Momenten ins Licht gezerrt und beherrscht das ganze Buch mehr oder weniger, und der eigentliche Fall ist oft nur zweitrangig, außerdem wirkt die ganze Story sehr gestellt und eckig. Dadurch hat das Buch absolut nicht das gehalten, was ein Thriller verspricht, und von mir gibt es daher nur 2 Sterne.

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