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Rezension zu „Gone mad“ von A. C. Hurts

Mai 15, 2016

Zum Buch: „Gone Mad“ von A. C. Hurts ist eine Horror-Anthologie, die am 31.3.2016 erschienen ist. Zu beziehen z.B. hier: http://www.amazon.de/Gone-Mad-C-Hurts/dp/1530721830

Klappentext: Du denkst, du fürchtest dich nicht? Dieses Buch wird es dich lehren! Du denkst, du hast bereits alles gelesen, was es im Bereich Horror zu lesen gibt? Dieses Buch wird dir einen tiefen Einblick in die Abgründe des menschlichen Verstandes gewähren. Tabus werden gebrochen, Grenzen werden überschritten. Wie weit bist du bereit zu gehen? Dämonen, Geister, Kannibalen, Hexen, Werwölfe, Psychopathen … Sie warten auf dich. Die Grenze zwischen Wahn und Wirklichkeit verschwimmt. Findest du den Weg zurück? Wer es trotz dieser Warnung wagen will, sich in dieses extreme Lesevergnügen zu stürzen, sei herzlich willkommen. Mit Bonus-Geschichten von Simone Trojahn, Jutta Wölk und Joe Worbis

WARNUNG: Dieses Buch ist wegen seines Inhaltes nicht für Personen unter 18 Jahren geeignet!!!

Schreibstil, Perspektiven, Aufbau: Diese Anthologie enthält 12 Geschichten der Autorin sowie 3 Bonus-Stories von Simone Trojahn, Jutta Wölk und Joe Worbis.

Zum Autor: A.C. Hurts wurde 1970 in der ehemals größten Bergbaustadt Europas geboren, wo sie heute noch mit ihrer Familie lebt. Sie absolvierte eine Ausbildung zur Krankenschwester, bei der sie auch einen Einsatz in der Landesklinik für Psychiatrie hatte. Das weckte ihre Neugier auf dieses Fachgebiet. Privat hat sie dazu einiges an Recherche betrieben, um ihre Protagonisten wirklichkeitsgetreu agieren zu lassen.

Die Leidenschaft fürs Schreiben wurde früh geweckt. Auf alten Malblöcken, Kalendern oder Kladden verewigte sie im Grunschulalter ihre ersten Werke, die sie heute noch besitzt. Damals lag ihr Hauptaugenmerk auf Entführungen, die sie faszinierten.

Sobald sie ihr erstes Buch von Richard Bachmann in Händen hielt, wurde sie zum glühenden Fan und als sie dann noch herausfand, dass Bachmann ein Pseudonym von Steven King ist, wurde sie zur Sammlerin seiner Werke. Später kam Dean Koontz dazu, dann Richard Laymon, Edward Lee und James Wratt White, um nur einige zu nennen.

In anderen Genres schreibt die Autorin unter dem Pseudonym Alegra Cassano. Um den Horrorbereich deutlich abzugrenzen, hat sie dafür ein eigenes Pseudonym erstellt. (Quelle: www.amazon.de)

Meine Meinung: Der Klappentext dieser Anthologie hat sehr hohe Erwartungen in mir geweckt, und ich kann gleich sagen, sie wurden definitiv erfüllt. Mehr als erfüllt. Die Geschichten in diesem Buch sind der absolute Wahnsinn, und die Autorin hat eine sehr umfangreiche, gute Mischung erstellt, die dem Leser sehr viele verschiedene Facetten des mehr oder weniger alltäglichen Horrors nahebringen.

Manche Stories sind so nah am realen Leben gebaut, dass ich nicht sicher sagen wollen würde, das könne nie passieren, andere erscheinen ein wenig unwahrscheinlicher – aber keine wirkt komplett unmöglich. Und einige beginnen so grauenhaft, dass man beim Lesen der Auflösung fassungslos den Kopf schüttelt, weil es eine fast alltägliche Situation ist… wirklich sehr gut gemacht.

Der Schreibstil ist flüssig und ermöglicht es dem Leser sehr gut, sich in die Geschichten zu vertiefen, außerdem hat die Autorin eine besondere Art zu schreiben, so dass man sich in allen Teilen des Buches schnell in das Geschehen einfühlt und mit den Erlebnissen verschmelzen kann.

Allen Geschichten gemein ist, dass sie ungemein fesseln, selbst das grausamste Geschehen und die unappetitlichsten Szenen halten einen so gefangen, dass man unbedingt weiterlesen muss.

Diese Anthologie ist eine sehr gelungene Mischung aus alltäglichem und realem Horror, aus Ekel, Grausamkeit, Sex, Gewalt und Abscheulichkeiten, doch fängt man einmal an zu lesen, ist man durch eine morbide Faszination wirklich total an das Buch gefesselt, und man kommt voll auf seine Kosten.

Gut finde ich allerdings, dass zu Beginn des Buches die Warnung steht, dass das Buch extreme Sex- und Gewaltszenen enthält und daher nicht für Leser unter 18 geeignet ist oder für Personen, die solche Bücher nicht mögen, ebenso wird vor eine besonders heftigen Geschichte noch mal gesondert gewarnt. So kann man nicht „versehentlich“ etwas lesen, was man eigentlich nicht mag.

Für Fans dieser Art Stories ist das Buch aber ein absolutes Muss, das von mir 5 Sterne bekommt.

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