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Kurzrezension zu „Revival“ von Stephen King

April 23, 2016

„Revival“ von Stephen King ist ein Horrorroman, der am 02.03.2015 erschienen ist. Zu beziehen z.B. hier: http://www.amazon.de/Revival-Roman-Stephen-King/dp/3453269632

Klappentext: Revival erzählt die Geschichte des Jungen Jamie und des Predigers Charles Jacobs, deren Wege sich von den Sechzigern bis heute auf unglückselige Weise immer wieder kreuzen. Sie steuert auf ein beängstigendes, auswegloses Ende zu, wie es selbst Stephen King bislang nicht zu Papier gebracht hat, und ist gleichzeitig Abrechnung mit dem Religionsfanatismus in unserem hoch technisierten Zeitalter und Verbeugung vor den Größen des klassischen Horrors.

Der kleine Jamie spielt vor dem Haus mit seinen Plastiksoldaten, da schiebt sich ein dunkler Schatten über ihn, ein Schatten, den er sein Leben lang nicht loswerden wird. Er blickt auf und sieht Charles Jacobs über sich, den jungen Methodistenprediger, der in der neuenglischen Gemeinde gerade sein Amt antritt. Im Nu gewinnt der charismatische Jacobs die Herzen der gottesfürchtigen Einwohner. Den Kindern haben es vor allem die elektrischen Spielereien angetan, mit denen er Bibelgeschichten veranschaulicht. Das alles endet, als ihn ein entsetzlicher Unfall vom Glauben abfallen lässt und er eine letzte Predigt hält, die in einer rasenden Gottverfluchung gipfelt. Von der Gemeinde verstoßen, tingelt er fortan über die Jahrmärkte, wo er elektrische Experimente vorführt, die zunehmend spektakulärer werden. Und immer schrecklichere Folgen nach sich ziehen. Über die Jahre trifft Jamie, inzwischen drogenabhängiger Musiker, wiederholt auf Jacobs, der ihn jedes Mal tiefer in seine dämonische Welt zieht. Als Jamie sich dessen klar wird, gibt es kein Zurück mehr. Das finale Experiment steht bevor.

Meine Meinung: Die Beschreibung dieses Buches hat mich sofort neugierig gemacht, und als eingefleischter Stephen King Fan musste ich es natürlich gleich lesen. Allerdings hatte ich das gleiche Phänomen, das mir schon bei mehreren seiner neueren Bücher begegnet ist… ich kam schlecht in die Story rein und habe mich eine ganze Weile durch das Buch gequält. Ich hatte sogar überlegt, das Buch beiseite zu legen. Doch nach etwas einem Drittel wurde es besser und ich habe den Rest des Buches recht zügig gelesen, während ich für das erste Drittel zwei Wochen gebraucht hatte.

Letztendlich fand ich dann auch einige der Elemente wieder, die mich in Stephen Kings Büchern früher so fasziniert hatten, und die restliche Lektüre war ganz schön zu lesen. Allerdings kein Vergleich mit manch anderem seiner Bücher. Psycho-Spielchen gab es auch hier, aber sie wirkten sanfter und nicht so mitreissend wie früher.

Von mir gibt es für dieses Buch nur 3 Sterne.

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