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Rezension zu „Todeswerk“ von Per Sander

September 22, 2015

Zum Buch: „Todeswerk“ von Per Sander ist ein Krimi, der am 08.08.2015 erschienen ist. Zu beziehen z.B. hier: http://www.amazon.de/Todeswerk-erste-Knüppel-Arndt-Kriminalroman-ebook/dp/B013NXMMIS/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1442927949&sr=8-1&keywords=todeswerk

Klappentext: Knüppel ist Hauptkommissar für Todesermittlung bei der Polizei Krefeld. Arndt ist Kunsthistoriker – irgendwie zumindest. Nicht unbedingt die gleiche Richtung im Leben. Dann aber stehen Knüppel und sein Team vor einer Leiche, die im teuren Teil der Stadt in einer Harfe drapiert wurde. Nackt. Mit einer Flöte im Hintern.

Auf einmal wissen die Ermittler nicht, wo sie mit dem Ermitteln anfangen sollen. Bis Arndt im Präsidium auftaucht. Denn er hat per E-Mail ein Bild des Toten geschickt bekommen und das alles schon einmal gesehen: In Bildern des spätmittelalterlichen Malers Hieronymus Bosch …

Die Story: Hauptkommissar Knüppel steht vor einem rätselhaften Mord, mit dem sein Team und er erstmal wenig anfangen können. Bis Kunsthistoriker Arndt sich im Präsidium meldet, nachdem er eine Email bekommen hat, die den Toten zeigt. Arndt glaubt, die Hintergründe der Tat kunsthistorisch zu kennen, so dass er als Berater hinzugezogen wird. Doch vorerst scheint der Berg der ungeklärten Fragen eher zu wachen als zu schrumpfen, und weitere Taten geben den Ermittlern Rätsel auf, bis es fast zu spät ist…

Schreibstil, Perspektiven, Aufbau: Die Story ist in der dritten Form verfasst und in 26 Kapitel unterteilt.

Zum Autor: Per Sander, geb. 1985, heißt eigentlich gar nicht Per Sander, mag den Namen allerdings als Autorenpseudonym. Es kann sein, dass er Germanistik und Anglistik in Düsseldorf studiert hat und mit seiner Frau am Rhein lebt, vielleicht ist das aber auch gelogen. Möglicherweise hat er nach Jobs als Journalist, Texter, Ghostwriter und einigen Jahren im Einzelhandel genug von Menschen im Allgemeinen und angefangen, all diese furchtbaren und höchst traumatischen Erlebnisse in Form von Krimis zu verarbeiten – diese wiederum sind garantiert reine Fiktion, machen ihm jedoch ordentlich Spaß. (Quelle: www.amazon.de)

Meine Meinung: Dieser Krimi hatte mein Interesse in dem Moment geweckt, in dem ich den Klappentext gelesen hatte. Von der Herangehensweise nicht ganz das übliche 0815-Geschehen, klang die Beschreibung doch wirklich sehr interessant. Und ich muss sagen, meine Erwartungen wurden definitiv nicht enttäuscht.

Der Schreibstil ist flüssig und lässt sich gut lesen, dieses hilft dabei, sich völlig in die Story zu vertiefen und fallenzulassen. Das ist in meinen Augen schon mal ein großer Pluspunkt bei einem Buch. Wenn man dann noch ohne ewiges, langweiliges Blabla auskommt, sondern wie hier gleich mit den ersten Zeilen direkt im Geschehen ankommt und sich sofort im Buch befindlich fühlt, dann ist der Start geglückt.

Weiterhin bietet dieses Buch nebenbei auch noch einen sehr sympathischen Hauptcharakter, auch wenn Hauptkommissar Knüppel so seine Eigenheiten hat, er ist einfach etwas besonderes und es macht Spaß, zu lesen, wie er vorankommt. Aber auch Arndt trägt dazu bei.

Die Story an sich ist tiefgründig und interessant, und auf jeden Fall nicht leicht zu durchschauen. Man kann sich während der Lektüre Gedanken machen, so viel man will, man kommt nicht auf die Lösung, und das Ende bzw. die Auflösung kommt dann sehr überraschend. Dadurch ist Lesegenuss bis zur letzten Seite garantiert, da man nicht nach kurzer Zeit weiß, worauf alles hinausläuft.

Alles in allem hält einem dieser Krimi durchgehend im Bann, und es ist dem Autoren hervorragend gelungen, die spektakulären Momente so mit den unspektakulären, eher theoretischen Ermittlungsarbeiten zu verbinden, dass das Buch nie an Spannung verliert und man immer weiter lesen muss um herauszufinden, wie es ausgeht.

Von mir gibt es 5 Sterne.

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