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Rezension zu „Tiefschwarze Melodie“ von Catherine Shepherd

Mai 10, 2015

Zum Buch: „Tiefschwarze Melodie“ von Catherine Shepherd ist ein Thriller, der am 01.05.2015 im Kafel Verlag erschienen ist. Zu beziehen z.B. hier: http://www.amazon.de/o/ASIN/B00W5RJ18I/lovebook-21

Klappentext: Zons 1497: Eine junge Novizin wird gekreuzigt in der Kirche aufgefunden. Stadtsoldat Bastian Mühlenberg entdeckt eine Rose ohne Blütenblätter bei der Leiche des Mädchens. Noch bevor er ihrem Mörder auf die Spur kommt, muss eine weitere Frau ihr Leben lassen. Wieder schmückt ein Pflanzensymbol den Körper der Toten. Bastian steht vor einem Rätsel. Bei seiner Jagd nach dem raffinierten Frauenmörder stößt er auf ein grausames Geheimnis, das von einer tiefschwarzen Melodie wachgerufen wird …

Gegenwart: Oliver Bergmann ermittelt in einem neuen Fall. Eine Frau wurde ans Bett gefesselt und brutal erstochen. In der Hand hält sie einen Notenzettel mit einer mittelalterlichen Melodie und zwei beunruhigenden Worten: »Fortsetzung folgt«. Der Kölner Musikprofessor Engelbert findet heraus, dass der Notenzettel nur ein kleines Stück der gesamten Komposition beinhaltet. Doch bevor die Ermittlungen richtig anlaufen, wird bereits eine zweite Frau ermordet – und wenn der Professor recht behält, war das noch lange nicht das letzte Opfer. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt …

 

Die Story: Während Stadtsoldat Bastian Mühlenberg seinerzeit die rätselhaften Morde an Frauen aufklären muss, die ihn in die Abgründe der menschlichen Psyche führen, ermittelt in der Gegenwart Kommissar Oliver Bergmann ebenfalls in einer Serie grauenhafter Morde, die eine deutliche Ähnlichkeit aufweisen. Erste Ermittlungen lassen erahnen, dass ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, und die Polizisten geben alles, um weitere Opfer zu vermeiden. Doch werden sie rechtzeitig dem Täter auf die Spur kommen?

 

Schreibstil, Perspektiven, Aufbau: Die Story ist in der dritten Form verfasst und in einen Prolog sowie 14 Kapitel unterteilt. Es gibt zwei Handlungsstränge, die zu unterschiedlichen Zeiten spielen.

 

Covergestaltung: Das Cover zeigt eine schwarze Note mit blutroter Spur vor grauem Hintergrund, darunter steht der Titel des Buches während der Autorenname oben steht.

                                                       

Zum Autor: Die Autorin Catherine Shepherd (Künstlername) lebt in Zons und ist 41 Jahre alt. Nach Abschluss des Abiturs begann sie zunächst ein wirtschaftswissenschaftliches Studium und im Anschluss hieran arbeitete sie jahrelang bei einer großen deutschen Bank. Bereits in der Grundschule fing sie an, eigene Texte zu verfassen und hat sich nun wieder auf ihre Leidenschaft besonnen. Ihren ersten Thriller veröffentlichte sie im April 2012. Als E-Book erreichte “Der Puzzlemörder von Zons” bereits nach kurzer Zeit die Nr. 1 der deutschen Amazon Kindle-Bestsellerliste. In den Halbjahrescharts 2012/1 von Amazon-Kindle belegte sie mit dem Thriller Platz Nr. 7. Im März 2013 erschien der Nachfolger “Der Sichelmörder von Zons”. Am 01.12.2013 ist der dritte Band der Reihe mit dem Titel “Kalter Zwilling” erschienen. “Kalter Zwilling” war das bisher erfolgreichste Buch von Catherine Shepherd und wurde auf der Leipziger Buchmesse mit dem Indie-Autor-Preis Belletristik (Platz 2) ausgezeichnet.

(Quelle: http://www.catherine-shepherd.com/autorin/)

Meine Meinung: Dieser Thriller hat mich von Beginn an absolut gepackt und ich habe ihn am Stück verschlungen. Da ich bereits einen vorhergehenden Zons-Thriller kannte, war es für mich wie ein Heimkommen zu bereits bekannten Figuren, und ich habe mich gleich wohl gefühlt und fühlte mich in der Geschichte heimisch. Allerdings ist es definitiv so, dass man dieses Buch auch problemlos lesen kann, wenn man noch keinen der vorangegangenen Thriller kennt, da die Autorin wichtige Details im Rahmen der Story unaufdringlich wiederholt und man daher zu jeder Zeit alles weiß, was man für das aktuelle Geschehen braucht.

Der Schreibstil ist flüssig und lässt sich gut lesen, und durch die sympathischen Charaktere ist die Lektüre wirklich ein Genuss.

Erneut ist es mir bei aller Rätselei nicht gelungen, den Täter vorauszuahnen, so dass die Spannung bis zuletzt gewahrt bleibt, und dieses Buch vereint alles, was einen guten Thriller ausmacht, der nicht zu brutal sein soll.

Von mir gibt es 5 Sterne.

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