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Rezension zu „Perpetuum Mobile“ von Jan Büchsenschuß

Dezember 5, 2013

Zum Buch: „Perpetuum Mobile: Wie ich einen Mord im Jobcenter beging. Roman“ von Jan Büchsenschuß ist ein Roman, der am 05.07.2013 im Schardt Verlag erschienen ist. Zu beziehen z.B. hier: http://www.amazon.de/o/ASIN/B00DT5UI82/lovebook-21

Klappentext: Es beginnt mit einem Mord – scheinbar im Affekt. Das Opfer: die Angestellte des Blumenthaler Jobcenters Ilona Oppener. Der Täter: der namenlose Ich-Erzähler, promovierter Geisteswissenschaftler, erfolgslos arbeitssuchend. Nach der Tat sieht sich der in praktischen Dingen unbeholfene Akademiker vor das Problem gestellt, die Leiche möglichst ungesehen durch die Flure aus dem Gebäude zu schaffen. Während der Theoretiker sich ganz in Columbo-Manier am Abgrund des Entdeckt-Werdens bewegt und sich immer wieder aus dem Visier der Polizei schrauben muss, ruft das Verschwinden Oppeners die nationale Presse auf den Plan

 

Die Story: Während eines Gesprächs mit der Arbeitsvermittlung rastet der „Kunde“ aus und tötet die Jobvermittlerin. Das Buch erzählt die Geschichte, wie der anonyme Täter die Leiche beseitig und sein Leben weiter gestaltet.

 

Schreibstil, Perspektiven, Aufbau: Das Buch ist in mehrere Abschnitte gegliedert, entweder wird aus der Sicht des Täters in Ich-Form berichtet oder in Zeitungsartikeln über das Opfer.

 

Covergestaltung: Das Cover zeigt eine Stuhlreihe aus einem gelben und fünf roten Stühlen auf grauem Steinboden, dahinter eine triste grüne Wand. Auf Höhe des Steinbodens stehen Autorenname und Titel des Buches.

 

Zum Autor: Jan Büchsenschuß, Jahrgang 1977, studierte an TU Berlin und promovierte im Fach Architekturtheorie. Er lebt und arbeitet in Helmstedt. „Perpetuum Mobile“ ist sein Romandebüt. (Quelle: www.amazon.de)

Meine Meinung: Dieses Buch hinterlässt mich etwas zwiegespalten.

Zu allererst, als ich das Buch aufschlug, erwartete mich eine böse Überraschung, die aber bei weiteren Drucken hoffentlich verhindert wird: bis zum Epilog ist der Text nicht nur auf dem Kopf, so dass man das Buch falsch herum halten musste, nein, auch die Seiten waren immer vertauscht, so dass man statt des gewohnten erst linke Seite lesen, dann rechte Seite lese nach dem Umblättern immer erst die rechte und dann die linke Seite lesen musste, um danach wieder zur nächsten rechten Seite umzublättern. Dies war ziemlich verwirrend. Da es sich dabei um einen Fehler handelt, der bei weiteren Buchdrucken verhindert werden kann, werde ich diesen Umstand aber mal aus meiner Bewertung heraushalten und mich nur um den Inhalt kümmern.

Leider war aber auch der Inhalt nicht so spannend, wie ich es nach dem Klappentext erwartet hatte. Zwar lässt sich der Text gut lesen, aber ich wurde nicht so wirklich gefesselt von dem, was ich da las. Trotz der Erzählung in der Ich-Form fühlte ich mich nur als Beobachter der ganzen Geschichte, nicht so wirklich nah an der Story und dem Geschehen dran.

Was mir wiederum gut gefällt ist, dass viele Dinge erwähnt werden, die heutzutage anscheinend in vielen Jobcentern normal sind, Dinge, die ich von Bekannten schon erzählt bekommen habe und die einem unverständlich sind. Dadurch wird der Alltag im Jobcenter gut wiedergegeben und man kann teilweise auch den anonymen Täter gut verstehen… aber da hört es dann eigentlich auch schon auf, die restliche Story wirkt irgendwie sehr unrealistisch und nicht gut durchdacht.

Daher bekommt dieses Buch von mir nur 3 Sterne.

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