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Rezension zu „Frankfurt Ripper: Aus dem Leben eines Serienkillers“ von Martin Olden

November 24, 2013

Zum Buch: „Frankfurt Ripper: Aus dem Leben eines Serienkillers“ von Martin Olden ist ein Thriller, der am 05.11.2013 im Mainbook Verlag erschienen ist. Zu beziehen z.B. hier: http://www.amazon.de/o/ASIN/3944124057/lovebook-21

 

Klappentext: Klaus Scholz könnte Ihr Nachbar sein. Der freundliche, ältere Herr mit dem Cord-Sakko, der höflich grüßt, wenn er die Mülltüten rausträgt. Doch wissen Sie, was er darin aufbewahrt?

 

Klaus Scholz lebt in einem Frankfurter Einfamilienhaus, ist zwangsweise im Vorruhestand und besucht seine demente Mutter im Pflegeheim. Sein neues Lebensziel: Er will Deutschlands bekanntester Serienmörder werden. Seine Opfer wählt Scholz danach aus, welche ihm die fettesten Schlagzeilen einbringen. Unter dem Pseudonym „Frankfurt Ripper“ bloggt er im Internet über seine Taten und gewinnt viele Anhänger. Bald zieht sich sein blutiger Pfad durch facebook und Youtube – und es scheint, als mache er vor nichts halt.

 

„Frankfurt Ripper“ ist das Psychogramm eines krank gewordenen Geistes und eine Satire auf eine ruhmsüchtige Gesellschaft, die sich mit aller Gewalt an den Rand des Abgrunds twittert.

 

Die Story: Klaus Scholz ist der nette Mann von nebenan, doch zugleich ist er ein Serienmörder, der tötet, um bekannt zu werden.  Welchen Weg er dabei einschlägt, wie er plant und vorgeht, und welches große Finale er sich ausgedacht hat… lest es selbst!

 

Schreibstil, Perspektiven, Aufbau: Die Story ist in der Ich-Form verfasst und in 47 Kapitel unterteilt.

 

Covergestaltung: Das Cover zeigt die beleuchtete Skyline einer Stadt, darüber geht der Himmel von dunkelblau zu schwarz über. Über der Stad erhebt sich der rot umrandete Umriss eines Arms, der ein Messer hält. Titel des Buches und der Autorenname stehen am oberen Rand.

 

Zum Autor: Martin Olden ist das Pseudonym des Journalisten und Autors Marc Rybicki. Er wurde 1975 in Frankfurt am Main geboren und studierte Philosophie und Amerikanistik an der Goethe-Universität. Seit mehr als zehn Jahren arbeitet Rybicki als Filmkritiker für das Feuilleton der Frankfurter Neuen Presse. Ebenso ist er als Moderator des Senders Radio Fortuna sowie als Werbe- und Hörbuchsprecher tätig. (Quelle: www.amazon.de)

 

Meine Meinung: Dieses Buch hat mir gut gefallen. Der Schreibstil ist flüssig und lässt sich sehr gut lesen, und durch die Erzählung in der Ich-Form kann man sich sehr gut in die Geschehnisse hineinversetzen… stellenweise vielleicht ein bisschen zu gut, denn an manchen Stellen ist das Buch definitiv nichts für schwache Nerven, da die Taten des Serienkillers doch recht detailiert beschrieben werden.

Der Autor hat in diesem Buch die menschlichen Abgründe sehr gut herausgearbeitet, zusätzlich wurden auch viele aktuelle Themen eingearbeitet, vor allem in Gesprächen  mit dem Kioskbetreiber habe ich mich oft an aktuelle Geschehnisse aus Politik und Gesellschaft erinnert gefühlt. Auch der Umgang der Menschheit mit Erlebnissen im Internet ist hier sehr realitätsnah und erschreckend aufgezeigt.

Alles in allem ein mitreissendes Buch, das dafür sorgt, dass man sich die Frage stellt… wer sind eigentlich MEINE Nachbarn???

Von mir gibt es 5 Sterne.

 

 

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One Comment
  1. Dieser Besprechung kann ich mich nur anschließen. Das Buch stimmt nachdenklich, man sieht in menschliche Abgründe, der Autor spricht viele Missstände an. Lediglich einige Passagen sind mehr als grenzwertig und es dürfte einige Leser zum Würgen reizen.

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