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Rezension zu „Endstation Reinbek“ von Frank Göhre

Oktober 31, 2013

Zum Buch: „Endstation Reinbek“ von Frank Göhre ist ein Kurz-Krimi, der am 09.09.2013 beim hey! Publishing Verlag erschienen ist. Zu beziehen z.B. hier: http://www.amazon.de/o/ASIN/B00F2JH106/lovebook-21

 

Klappentext: Als Zivilfahnderin der Hamburger Polizei hat Bettina Breuer schon einiges erlebt, der Fall eines misshandelten Mädchens aber konfrontiert sie mit ihrer eigenen Vergangenheit. Einer Vergangenheit, die Schuld enthält und Sühne fordert. »›Frau böse‹, sagte sie leise, und noch bevor ich sie stoppen konnte, hatte sie ihr Shirt hochgeschoben und wandte mir ihren Rücken zu. Dunkelrote Striemen überkreuzten sich auf der Haut, mehrere blau-gelb-grüne Druckstellen zeichneten sich knapp oberhalb ihrer Taille ab. Ich schluckte. Nach und nach erfuhr ich von Melena dann doch noch mehr, und allmählich konnte ich mir zusammenreimen, was ihr widerfahren war.« Auf dem Hauptbahnhof erwischt Bettina Breuer eine junge Ägypterin beim Klauen. Melena kam als Au-pair-Mädchen nach Deutschland und hält sich mittlerweile als Taschendiebin über Wasser. Nur zögerlich berichtet das verängstigte Mädchen von den Umständen, die es in diese Situation gebracht haben … Anfangs scheint der Fall klar, doch nach und nach kommen der Kriminalbeamtin Zweifel an Melenas Geschichte. Ihre Nachforschungen ergeben, dass ihre eigene Vergangenheit mit dem Schicksal des Mädchens verbunden ist. Von nun an nimmt Bettina Breuer den Fall persönlich. Sehr persönlich … »Endstation Reinbek« ist der dritte Band der Krimi-Reihe »hey! shorties« – und Bettina Breuers erster Fall!

 

Schreibstil, Perspektiven, Aufbau: Die Story ist in der Ich-Form aus Sicht Bettina Breuer‘s geschrieben und in 5 Kapitel unterteilt, es gibt eine Art Prolog in der dritten Form.

 

Covergestaltung: Das Cover zeigt ein einsames Haus im Nebel, das gesamte Bild ist bläulich gehalten.

 

Zum Autor: Frank Göhre wurde am 16. Dezember 1943 in Tetschen-Bodenbach (heute Decin), Tschechoslowakei geboren und wuchs in Bochum in gutem Hause auf. 1959 brach er das Gymnasium ab, absolvierte eine Lehre als Großhandelskaufmann und anschließend im Buchhandel. Anschließend war er bis 1973 als Buchhändler, Texter und Bibliothekar in Köln, Essen und Bochum tätig um sich danach dem Schreiben, insbesondere von Hörspielen für NDR und WDR, zu widmen. Er wurde vielfach ausgezeichnet, unter anderem 1987 für »Der Schrei des Schmetterlings« mit dem Deutschen Krimipreis und dem Literaturförderpreis der Freien und Hansestadt Hamburg. In den 1980er Jahren gab Göhre die Kriminalromane Friedrich Glausers, dem Namensgeber des Krimipreises der Autorenvereinigung »Das Syndikat«, neu heraus. Für »Der Auserwählte« erhielt er 2011 erneut den Krimipreis. (Quelle: www.lovelybooks.de )

 

Meine Meinung: Es handelt sich hier um einen Krimi, der schön flüssig geschrieben ist, so dass das Lesen nicht schwer fällt. Durch die Ich-Form kann man sich gut in die Protagonistin Bettina hineinversetzen und mit ihr die Geschehnisse erleben.

Durch Geschehnisse am Anfang wird gleich Spannung aufgebaut, die dann zwar erst wieder abflacht, aber sich doch bis zum Ende der Story entlangzieht und am Ende wieder ansteigt, so dass keine Langeweile aufkommt.

Ich vergebe 4 Sterne.

 

 

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