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Rezension zu „Das Haus der Geschichten“ von Thomas Franke

September 17, 2013

Zum Buch: „Das Haus der Geschichten“ von Thomas Franke ist ein christlicher Roman, der am 21.06.2010 im Gerth Medien Verlag erschienen ist. Zu beziehen z.B. hier: http://www.amazon.de/o/ASIN/3865915728/lovebook-21

 

Klappentext: Marvin lebt in Berlin, ist fast 30 Jahre alt, doch was er mit seinem Leben anfangen will, weiß er noch nicht. Er wechselt von einem Job zum nächsten – bis man ihm eine Stelle in einem Antiquariat anbietet. Doch das „Haus der Geschichten“ ist mehr als nur ein Antiquariat. Denn es beherbergt die „narratorische Apotheke“– eine Sammlung selbstgeschriebener Erzählungen von Menschen, die auf der Suche nach dem Sinn des Lebens sind. Sie alle nehmen den Leser in mal humorvollen, mal nachdenklichen, aber immer tiefgehenden Geschichten mit auf ungewöhnliche Reisen – teilweise auch an Orte jenseits des Gewohnten

 

Die Story: Marvin ist arbeitsloser Hobbyschriftsteller, so die Ansicht seiner Arbeitsvermittlerin. Sie vermittelt ihm einen Job in einem Antiquariat, welches sich bald als etwas Besonderes offenbart… im Keller verwahrt der Betreiber viele Geschichten, die Leuten auf der Suche nach Antworten helfen sollen, und auch Marvin beginnt, über sein bisheriges Leben nachzudenken…

 

Schreibstil, Perspektiven, Aufbau: Die Story ist in der dritten Form verfasst und in 14 Kapitel plus Prolog unterteilt, einige der Kapitel besitzen noch eine Art Unterkapitel. Diese stellen Geschichten innerhalb der Geschichte dar.

 

Covergestaltung: Das Cover zeigt einen gemütlichen Raum voller Bücherregale, im Vordergrund befindet sich ein Tisch, auf dem mehrere aufgeschlagene Bücher liegen. Unter diesen steht der Titel des Buches, der Autorenname steht ganz oben. Als besonderer Clou handelt es sich um ein Wendecover, so dass man auch die andere Seite als  außen nehmen kann, dort  befindet sich eine Brücke, die in die Weite führt.

 

Zum Autor: Thomas Franke wurde 1970 in Berlin geboren. Er ist bei einem sozialen Träger für Menschen mit Behinderung tätig. Als leidenschaftlicher Geschichtenschreiber ist er nebenberuflich Autor von Büchern für Kinder und Erwachsene. Er lebt mit seiner Familie in Berlin. (Quelle: http://www.lovelybooks.de)

 

Meine Meinung: Dieser Roman aus dem Bereich „christliche Lektüre“ hat meinen persönlichen Geschmack nicht so wirklich getroffen, da es doch weitaus mehr um die Themen Gott, Gottvertrauen und Glaube ging, als ich erwartet hatte. In weiten Teilen des Buches schien es wirklich das einzige Thema zu sein und die Geschichte wirkte nur darum herum konzipiert. Da dieses aber einer Fehleinschätzung meinerseits zuzuschreiben ist, die ich aufgrund anderer christlicher Bücher getroffen habe, die ich früher gelesen habe, werde ich das nicht in die Bewertung dieses Buches einfließen lassen – jemand, der gerne Bücher über Gott liest, wird sich daran schließlich nicht stören.

Die eigentliche Geschichte dieses Buches, Marvins Erlebnisse im Antiquariat und in seinem Leben, der Teil hat mir recht gut gefallen. Der Text ist flüssig zu lesen und ich konnte mich teilweise gut in die Szenen hineinversetzen. Die innerhalb der Geschichte erzählten Geschichten waren nicht immer so ganz meins, aber alles in allem handelt es sich hierbei um eine interessante Lektüre, die ich für Liebhaber christlicher Literatur durchaus empfehlen würde. Von mir gibt es 4 Sterne.

 

 

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