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Rezension zu „Nee das war noch gelb“ von Markus Kothen und Sebastian Thiel

August 3, 2013

Zum Buch: „Nee, das war noch gelb“ von Markus Kothen und Sebastian Thiel ist am  01.08.2013 im Schwarzkopf & Schwarzkopf Verlag erschienen. Zu beziehen z.B. hier: http://www.amazon.de/o/ASIN/3862653072/lovebook-21

 

Klappentext: Die Tätigkeit als Polizist bringt es mit sich, dass man regelmäßig Ausnahmesituationen miterlebt. Gleich nachdem man einen Blick in die tiefsten Abgründe der menschlichen Seele geworfen hat, wird man zu einer alten Dame gerufen, die ihren Vogel nicht finden kann, obwohl er brav auf der Stange im Käfig sitzt.
In seiner Zeit als Polizist hat Markus Kothen Menschen in ihren schwächsten und stärksten Momenten erlebt. Diese Erfahrungen möchte er nun teilen und erzählen, wie Polizeiarbeit wirklich ist. Denn so viel steht fest: Die Realität hat mit den Fernsehserien wenig gemein. Manchmal ist sie brutaler, oftmals komischer, immer aber mindestens genauso aufregend.
Von Drogen, die in mehr oder weniger geeigneten Körperöffnungen platziert wurden, über Massenschlägereien im Fußballstadion bis hin zu schwierigen Kriminalfällen in NEE, DAS WAR NOCH GELB! reflektiert Markus Kothen seinen Werdegang und beschreibt seine skurrilsten und intensivsten Begegnungen.

 

Schreibstil, Perspektiven, Aufbau: Das Buch ist in der ich-Form geschrieben und in 15 Kapitel plus Prolog, Vorwort und Epilog unterteilt.

 

Covergestaltung: Das Cover ist fast komplett in weiß gehalten, bis auf einen gezeichneten Polizisten mit einem fotografierten Kopf, der auf den Umriss eines Mannes deutet. In einer gelb gehaltenen Sprechblase steht der Titel des Buches, unter dem Mann der Autorenname.

 

Zu den Autoren: MARKUS KOTHEN, geboren 1969 in Tönisvorst, ist Polizeihauptkommissar und kennt die internen Abläufe und bisweilen sehr skurrilen Einsätze ganz genau. Mit diesem Buch möchte er die Leser für die Arbeit der Polizei sensibilisieren und einem breiten Publikum zugänglich machen. Der Autor lebt in Tönisvorst am Niederrhein, ist verheiratet und hat zwei Töchter.

SEBASTIAN THIEL wurde 1983 am Niederrhein geboren und ist freier Autor. Nach mehreren historischen und Kriminalromanen sowie dem Roman CALLCENTER steht er nun Markus Kothen schreibend zur Seite.

(Quelle: http://www.schwarzkopf-verlag.net)

 

Meine Meinung: Momentan weiß ich nicht genau, wie ich das Buch genau bezeichnen soll, ich denke mal, Berichte aus dem Leben passt ganz gut. Die Lektüre der unterschiedlichen Begebenheiten aus dem Polizeialltag hat mir sehr gut gefallen, auch wenn ich an einigen Stellen schon etwas schlucken musste. Markus Kothen berichtet hier nicht nur lustige Fälle oder aber besonders spektakuläres, auch die ganz normalen Alltagsfälle finden Erwähnung, und daneben auch ernste Ereignisse, oder einfach unappetitliches, das ebenso zur Arbeit in diesem Beruf dazugehört. Das Buch zeigt somit viele Seiten des Berufes, ist interessant, durchaus lehrreich und teilweise auch humorvoll. Auf jeden Fall finde ich, dass es seinen Zweck sehr gut erfüllt, es bringt dem Leser die Arbeit eines Polizisten näher, und vielleichthat der ein oder andere nach der Lektüre auch eine andere Einstellung zur Polizei, da Unwissenheiten ausgemerzt werden.

Langweilig war das Buch in meinen Augen absolut nicht, und durch den flüssigen Schreibstil und die Ich-Form lässt sich das Buch fast lesen wie ein gespräch, dies hat mir gut gefallen.

Was außerdem noch erwähnenswert ist: Während zu Beginn des Buches Markus Kothens Werdegang zum Polizisten berichtet wird, gibt es am Ende im Epilog neben einer Stellungnahme des Polizisten noch Details zur Bewerbung für den Polizeidienst und das Auswahlverfahren, dies dürfte interessant sein für jeden, der schon mal überlegt hat, ob er Polizist werden möchte.

Dieses Buch ist sehr gut geeignet für jeden, der gerne mal unbeschönigt wissen möchte, wie der Alltag eines Polizisten aussieht, und ich finde, es ist ebenfalls sehr gut für jeden, der mit dem Gedanken spielt, zur Polizei zu gehen. Natürlich ist der Alltag nicht immer so, wie die Ereignisseim Buch es scheinen lassen, dies macht Markus Kothen im Epilog noch mal deutlich, aber die erwähnten Ereignisse hat er alle in seiner Laufbahn als Polizist so oder sehr ähnlich erlebt.

Von mir gibt es für dieses Buch 5 Sterne.

 

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