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Rezension zu „Der Schmerzsammler“ von Martin Conrath

August 2, 2013

Zum Buch: „Der Schmerzsammler“ von Martin Conrath ist ein Thriller, der am 01.06.2013 bei Bastei Lübbe erschienen ist. Zu beziehen z.B. hier: http://www.amazon.de/o/ASIN/3404168070/lovebook-21

 

Klappentext: Fran Miller, Profilerin und Sektenbeauftragte des LKA Düsseldorf, geht einem ruhigen Schreibtischjob nach. Doch während der Ermittlungen zu einem satanistisch motivierten Mord gerät sie selbst ins Fadenkreuz eines obsessiven Killers. Er foltert seine Opfer bestialisch, bevor er sie tötet. Fran erkennt sein Motiv: Er sammelt die Schreie seiner Opfer. Niemand glaubt ihr – ein tödlicher Irrtum. Denn nicht nur Fran steht auf der Liste des Schmerzsammlers …

 

Die Story: Fran ist Profilerin und Kennerin der Sektenszene, daher wird sie zu Hilfe geholt, als satanistisch anmutende Taten geschehen. Schon bald wird klar, dass es sich um unterschiedliche Täter handelt und dass einer davon grausam tötet, nachdem er seine Opfer gequält hat. Aufgrund der Ermittlungen gerät Fran selbst in den Fokus des Täters und es kommt zu einer Katastrophe…

 

Schreibstil, Perspektiven, Aufbau: Das Buch ist in 17 Kapitel, die für einzelne Tage stehen, plus einen Epilog unterteilt. Das Geschehen wird abwechselnd in der dritten Form und in der Ich-Form aus Sicht des Täters wiedergegeben.

 

Covergestaltung: Das Cover zeigt einen metallischen Tisch, auf dem eine brutal aussehende Zange liegt, darunter stehen Titel des Buches und der Autorenname.

 

Zum Autor: Martin Conrath, 1959 in Neunkirchen/Saar geboren, ist Journalist, Autor, Dozent, Musiker, Werbetexter und Schauspieler, der seit 2006 in Düsseldorf lebt und schreibt.

 

Meine Meinung: Dieser Thriller ist mit das Beste aus diesem Genre, das ich bisher gelesen habe. Packend von der ersten Seite an, kommt man beim Lesen kaum zu Atem, da man sich so in die Story vertieft. Die Spannung, die gleich zu Anfang erzeugt wird, steigert sich im Verlauf des Buches immer mehr, und ich war regelrecht süchtig danach, weiterzulesen. Der Schreibstil ist flüssig, so dass man gut vorankommt. Ich gestehe ehrlich, Störungen waren mir bei der Lektüre dieses Buches nicht willkommen.

Der Wechsel der Perspektiven macht das Buch zu einem besonderen Leseereignis, da man sich dadurch dem Täter noch näher fühlt, ohne zu wissen, wer der Täter denn nun ist. Und durch viele Wendungen im Buch hat man zwar viele Ahnungen, wer letztendlich der Täter sein könnte, aber die Auflösung erfolgt erst ziemlich zum Schluss, so dass man wirklich bis zuletzt gespannt weiterliest. Auch das Ende ist in meinen Augen überraschend und daher besonders gut gelungen.

Ich empfehle dieses Buch jedem, der gerne spannende Thriller liest, und vergebe 5 Sterne.

 

 

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