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Rezension zu „Er ist wieder da“ von Timur Vermes

Juni 29, 2013

Zum Buch: „Er ist wieder da“ von Timur Vermes ist ein Roman, der am 01.09.2012 bei Bastei Lübbe erschienen ist. Zu beziehen z.B. hier: http://www.amazon.de/o/ASIN/3847905171/lovebook-21

 

Klappentext: Frühjahr 2011. Adolf Hitler erwacht auf einem leeren Grundstück in Berlin-Mitte. Ohne Krieg, ohne Partei, ohne Eva. Im tiefsten Frieden, unter Tausenden von Ausländern und Angela Merkel. 66 Jahre nach seinem vermeintlichen Ende strandet der Gröfaz in der Gegenwart und startet gegen jegliche Wahrscheinlichkeit eine neue Karriere – im Fernsehen. Dieser Hitler ist keine Witzfigur und gerade deshalb erschreckend real. Und das Land, auf das er trifft, ist es auch: zynisch, hemmungslos erfolgsgeil und auch trotz Jahrzehnten deutscher Demokratie vollkommen chancenlos gegenüber dem Demagogen und der Sucht nach Quoten, Klicks und „Gefällt mir“-Buttons. Eine Persiflage? Eine Satire? Polit-Comedy? All das und mehr: Timur Vermes’ Romandebüt ist ein literarisches Kabinettstück erster Güte.

 

Covergestaltung: Der Hintergrund ist komplett in weiß gehalten. Am oberen Rand steht in schwarz der Autorenname, darunter ist in schwarz die Frisur Hitlers zu sehen. Der Titel steht ein Stück weiter untern in Form eines kleinen Oberlippenbärtchens.

 

Zum Autor: Der Autor Timur Vermes kam 1967 als Sohn einer Deutschen und eines 1956 geflohenen Ungarn zur Welt. Im Anschluss an seinen Schulabschluss studierte er in Erlangen Geschichte und Politik und wurde danach Journalist. Timur Vermes verfasste unter Anderem Artikel für die „Abendzeitung“ und den Kölner „Express“ und war darüber hinaus für verschiedene Magazine tätig. 2007 begann er, als Ghostwriter Bücher zu veröffentlichen. 2012 erscheint sein Debütbuch unter eigenem Namen „Er ist wieder da“, eine Hitler-Satire. Buch und Hörbuch, gelesen von Stromberg-Darsteller Christoph Maria Herbst, erlangten ein großes mediales und literarisches Interesse. Darüber hinaus plant Timur Vermes zwei weitere Veröffentlichungen als Ghostwriter.

 

Meine Meinung: So leid es mir tut, aber mit diesem Buch bin ich absolut nicht warmgeworden. Von der Beschreibung her hatte ich ein interessantes und zugleich witziges Buch erwartet, das auch die Gesellschaft ein wenig aufs Korn nimmt… bekommen habe ich langweilige Monologe mit klischeehaften Anwandlungen, die mich nach etwas mehr als der Hälfte des Buches dazu verleitet haben, das Buch beiseite zu legen, da ich mich wirklich zwingen musste, weiterzulesen… Im Bestreben, Hitler wieder auferstehen zu lassen hat der Autor meiner Meinung nach das Ziel aus den Augen verloren und das Ganze wirkte mehr wie erzwungen. Daher bekommt dieses Buch von mir nur 1 Stern.

 

 

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