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Rezension zu „Tödliche Überwindung“ von Eva Sobotta

Juni 9, 2013

Zum Buch: „Tödliche Überwindung“ von Eva Sobotta ist ein Krimi, der am 28.5.2013 im Hansanord Verlag erschienen ist. Zu beziehen z.B. hier: http://www.amazon.de/o/ASIN/3940873527/lovebook-21

 

Klappentext: Hauptkommissar Axel Johnson von der Kripo Wiesbaden wird zu einem Tatort gerufen. In einer Jugendstilvilla findet er einen Doppelmord vor: eine junge Mutter und ihr Baby. Die Leichname sind wie überirdische Kunstfiguren auf dem Doppelbett drapiert: dramatisch, bühnenreif, publikumswirksam. Ihre nackte Haut ist mit Asche bestreut, ihre Stirn mit rätselhaften Farbenstrichen markiert. Die ganze Atmosphäre strahlt etwas Übersinnliches, Gespenstisches und beinahe Romantisches aus. Ein unheimliches Arrangement mit dem Tod. Ein schauriges Symbol der Vergänglichkeit. Unwillkürlich wird Johnson von dem morbiden Charme der Szenerie fasziniert. Die darauf folgende Obduktion der Leichen liefert grauenhafte Ergebnisse ans Licht. Handelt es sich um einen Ritualmord? Ist das ein makabres Werk eines einzelnen Psychopathen? Steckt etwa eine obskure Sekte im Hintergrund? Da es keine richtungsweisenden Indizien, Spuren, Beweise, Zeugenaussagen, geschweige denn ein Mordmotiv gibt, steckt Johnson ermittlungstechnisch in einer Sackgasse. Zwei Monate später wird Hauptkommissar Oliver Sander von der Kripo Frankfurt am Main zu einem Tatort gerufen. Er wird mit einem Doppelmord konfrontiert, der unverkennbar die Signatur des Killers aus Wiesbaden trägt. Patrick Rosenthal, der obduzierende Professor für Forensische Medizin, ist fassungslos. Ebenfalls seine rechte Hand, der Sektionsassistent Damian Rix, eine ehemalige Größe aus dem Frankfurter Rotlichtmilieu. Was keiner ahnt: Johnson, Sander, Rosenthal und Rix sind befreundet. Als leidenschaftliche Jazzliebhaber treffen sie sich regelmäßig im Blue Note Club, wo sie ihre Informationen austauschen. Während der Zuständigkeitsstreit zwischen Wiesbaden und Frankfurt die polizeilichen Ermittlungen bremst, frischt Damian Rix seine Kontakte zur Unterwelt auf und stellt eine Truppe aus Ex-Kriminellen zusammen. Welches Team klärt die Morde auf? Wer hat den Vorsprung? Die Zeit läuft davon. Der Killer hat bereits eine schöne Mutter und ihre süße kleine Tochter im Visier.

 

 

Schreibstil, Perspektiven, Aufbau: Die Story ist in der dritten Form geschrieben und in 25 Kapitel unterteilt, jeweils mit Orts- und Datumsangaben überschrieben.

 

Zum Autor: Eva Sobotta, Jahrgang 1962, Studium der Kunstgeschichte und Medizin an der J.W. Goethe-Universität in Frankfurt am Main, 1993 Promotion in Medizin, lebt mit ihrem Mann und ihrer Tochter in Bad Homburg, wo sie als Ärztin tätig ist.

Sie bereiste und fotografierte nahezu alle hindu-buddhistischen Länder, ihre Fotografien wurden u.a. 2008 in Professor Christof Grafs Buch über den XIV. Dalai Lama veröffentlicht. Seit 1994 Publikation lyrischer Texte in zahlreichen Zeitschriften und Anthologien, u.a. im Czernik-Verlag, Deutschem Ärzteblatt, Almanach deutschsprachiger Schriftsteller-Ärzte, August von Goethe Literaturverlag.

 

 

Meine Meinung: Dieser Krimi konnte mich nicht wirklich überzeugen. Der Anfang ist sehr spannend, und auch der Schluß ist gut gemacht, allerdings ist alles dazwischen nicht meinem Geschmack entsprechend. Ich konnte mich mit den Hauptpersonen nicht gut identifizieren, daher kam ich nicht wirklich in die Story hinein, und es gab sehr viele Beschreibungen über indische Religionen, die mir persönlich einfach nicht liegen.

Als Pluspunkt muss ich erwähnen, dass die Story nicht leicht zu durchschauen ist, auch wenn ich immer wieder überlegt habe, wer der Täter in diesem Krimi sein könnte, auf die Lösung wäre ich nie im Leben allein gekommen.

Für diesen Krimi vergebe ich 3 Sterne.

 

 

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From → 3 Sterne, Krimi

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