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Rezension zu „Hoffnug ist ein weites Feld“ von Kai Blum

März 23, 2013

Zum Buch: „Hoffnung ist ein weites Feld“ von Kai Blum ist ein historischer Krimi, der am 3.12.2012 erschienen ist, zu beziehen über Amazon: http://www.amazon.de/Hoffnung-weites-Feld-Auswanderer-Krimi-ebook/dp/B00AHZRVS2/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1365880526&sr=1-1&keywords=hoffnung+ist+ein+weites+feld

Klappentext: Nord-Dakota im Sommer 1881. Tausende deutschsprachige Einwanderer erhalten von der US-Regierung kostenloses Ackerland in der scheinbar endlosen Prärie. Geschäftsleute mit großen Träumen gründen mitten in den frisch besiedelten Landstrichen kleine Städte, die sich schon bald zu ländlichen Zentren des Wohlstands entwickeln sollen. Himmelsfeld ist einer dieser Orte. Doch der friedliche Name täuscht. Alte und neue Rechnungen, die es zu begleichen gilt, führen zu Mord und Totschlag.

Die Story: Hans wandet mit seiner Frau und seinen drei Kindern nach Amerika aus, in ein Örtchen namens Himmelsfeld, in dem sein Onkel Karl  mit seiner Frau Clara und deren Tochter lebt. Dort erhält er, wie alle Einwanderer, ein Stück Land, auf dem er eine Hütte bauen und das er bewirtschaften kann. Er lernt seine hilfsbereiten Nachbarn kenne und bekommt mit, dass sein Onkel, der einen Laden betriebt, manchmal recht herrisch gegenüber der Umgebung ist. Karl ist in einer Art Konkurrenzkampf mit dem Hotelbesitzer, da beide das Sagen haben wollen in dem kleinen Städtchen, ausserdem gibt es mit einem Nachbarort einen Wettstreit darum, wohin die Eisenbahnlinie kommen soll. Anfangs geht es nur um die „üblichen“ Nachbarschaftsstreitigkeiten, dies ändert sich aber, als Claras ehemaliger Liebhaber und Vater ihrer Tochter auftaucht und ebenfalls dort in der Gegend siedelt, in der Nachbargemeinde brennt es und Karl wird verdächtigt… Als es im Hotel in Himmelsfeld einen Mord gibt zieht Hans mit seiner Familie vom Haus des Onkels in seine eigene inzwischen errichtete Hütte.

Die Ereignisse spitzen sich zu und es endet in einem „Showdown“ an Heiligabend.

Schreibstil, Perspektiven, Aufbau: Der Text ist flüssig geschrieben und in Abschnitte geteilt, die jeweils mit dem aktuellen Datum der Geschehnisse überschrieben sind.

Covergestaltung: Das Cover zeigt eine typisch amerikanisch wirkende Farm mit einem Windrad und einen Mann, der mit dem Rücken zum Betrachter steht. Das Bild erweckt einen älteren Eindruck. Im oberen Bereich ist der Titel in hellgelbem Farbton zu sehen.

 

Zum Autor: Kai Blum wurde 1969 in Rostock geboren und hat in Leipzig Germanistik, Geschichte und Amerikanistik studiert. Nebenher schrieb er dort für eine Lokalzeitung. 1994 wanderte er in die USA aus und wohnte anfangs in Washington, D.C. und später in Virginia sowie South Dakota.Seit Ende der Neunziger Jahre lebt er in Michigan. Beruflich war er bisher u.a. im Buchhandel, in einer Bibliothek und vor allem im Internet-Bereich tätig. Gegenwärtig leitet er bei einer großen PR-Agentur in Detroit den Bereich Suchmaschinen-Marketing. Kai Blum erhielt Anfang 2006 die amerikanische Staatsbürgerschaft.

Meine Meinung: Ich bin absolut begeistert von diesem Buch. Der Leser bekommt im Prolog einen ersten Eindruck von der Spannung, die ihn erwartet, und als ich dann begann den Text zu lesen konnte ich nicht mehr aufhören… Die gesamte Story ist gut geschrieben und wird nicht langweilig, Spannung ist von Anfang an vorhanden und wird im Laufe der Story gesteigert. Die Thematik ist ungewöhnlich, da man ja nicht so oft Krimis in diesem Zeitrahmen hat, das finde ich gut.

Historische Fakten über das Leben zur damaligen Zeit sind zwar vorhanden, werden aber nicht übertrieben betont, sie bilden sozusagen den Hintergrund, so dass auch Leser, die nicht so an Historischem interessiert sind, diesen Krimi hervorragend  lesen können ohne sich zu langweilen.

Ich kann dieses Buch wirklich nur jedem empfehlen, der gerne Krimis liest, und ich freue mich auf den zweiten Teil, der im Sommer 2013 zu erwarten ist.

Von mir gibt es 5 Sterne für diesen Krimi.

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