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Ihr Lieben,

 

es fällt mir nicht leicht, aber ich fürchte, ich werde diesen Blog doch aufgeben müssen. Neben der Zeit, die mir für die Pflege inzwischen einfach fehlt, kommt dann noc die neue Datenschutzverordnung dazu… und ich hab keine Lust, mir da Ärger einzuhandeln, sehe aber bei einigen Punkten keine Möglichkeit, da was zu machen, da WordPress einfach auch Sachen speichert, auf die ich keinen Einfluss habe.

 

Wer das hier liest und gerne weiter meine rezensionen lesen möchte, der kann das ab demnächst nur noch hier:

https://www.facebook.com/kitty411buecherblog/

 

oder auf Twitter… @k_schardt

 

Ich danke euch für die Zeit, die Ihr mit mir verbracht habt.

 

lg Kitty

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Rezension zu „Der Fluchsammler“ von Ann-Kathrin Karschnik

Zum Buch: „Der Fluchsammler von Ann-Kathrin Karschnik ist ein Fantasyroman, der am 26.08.2017 im Papierverzierer Verlag erschienen ist. Zu beziehen z.B. hier: https://www.amazon.de/Fluchsammler-Karschnick/dp/3959629060

Klappentext: Elisabeth war eine aufstrebende Streetworkerin, bis sie von einem Hexer verflucht wurde. Jetzt kann sie die Wohnung nicht mehr verlassen, ohne jeden in ihrer Umgebung in Lebensgefahr zu bringen. Eines Tages taucht der geheimnisvolle Vincent auf und behauptet, ihr helfen zu können. Aber hinter ihrem Fluch steckt mehr als anfangs angenommen … Kann sie ihm vertrauen oder spielt er nur mit ihr?

Schreibstil, Perspektiven, Aufbau: Die Story ist in der dritten Form verfasst und in 31 Kapitel unterteilt.

Zum Autor: Ann-Kathrin Karschnick ist 32 Jahre alt und lebt in Schleswig-Holstein. Sie hat bereits diverse Kurzgeschichten und Romane veröffentlicht. Zudem arbeitet sie als Herausgeberin von Anthologien und als Übersetzerin.

2014 und 2015 gewann Sie den Hombuch-Preis in der Kategorie „Beste deutschsprachige Fantasyautorin“. Ihr Roman „Phoenix-Tochter der Asche“ legte im Herbst 2014 nach und gewann den Deutschen Phantastik-Preis 2014 in der Kategorie „Bester deutschsprachiger Fantasyroman“.

Der Nachfolgeroman „Phoenix-Erbe des Feuers“ hat den 2. Platz beim Deutschen Phantastikpreis 2015 gemacht.

Unter dem Pseudonym Karyna Leon schreibt sie zudem Erotikromane und Kurzgeschichten.

Desweiteren schreibt sie seit 2017 unter dem Pseudonym Violet Thomas luftig-leichte, romantische Romane. Die Mercy Grace Hospital-Reihe ist ihr Auftakt. Im Frühjahr 2018 folgt eine Reihe um das Hotel California. (Quelle: www.amazon.de)

Meine Meinung: Dieser Roman hat mich begeistert. Er ist flüssig geschrieben und lässt sich daher gut lesen, und das Thema hat mich wirklich fasziniert. Es ist mal etwas anderes als die üblichen, öfter genutzten Themen, daher ist man als Leser die ganze Zeit gebannt und fragt sich, was passieren wird, wie es enden wird. Allein das hat mir schon gut gefallen, und die Story an sich hat dann ein Übriges getan, mich zu begeistern.

Der Autorin gelingt es schnell, den Leser einzufangen, und man ist tief im Geschehen gefangen, ist gefesselt und will unbedingt wissen, wie es weitergeht.

Stellenweise ist es einfach nur spannend, dann aber auch teilweise etwas beunruhigend oder beängstigend, und durch die Art der Storyführung absolut fesselnd, ein Weglegen ist bald unmöglich. Die Erlebnisse Vincents und Elisabeths sind sehr mitreissend, und die Geschichte lässt einen beim Lesen nicht los. Die Entwicklung der Geschehnisse finde ich sehr interessant, und zum Ende hin wird es dann noch mal etwas beunruhigend und nahezu gruselig, vor allem aber ziemlich unerwartet, bevor eine weitere überraschende Wendung ein wirklich tolles, unerwartetes Ende einleitet.

Von mir gibt es 5 Sterne.

Rezension zu „Einfach köstlich“ von der Kuschelgang

Zum Buch: „Einfach köstlich: 8 literarische Leckerbissen“ von der Kuschelgang ist eine Anthologie, die am 15.03.2018 erschienen ist. Zu beziehen z.B. hier: https://www.amazon.de/Einfach-köstlich-8-literarische-Leckerbissen-ebook/dp/B07B78K39H

Klappentext: Essen und Trinken hält Leib und Seele zusammen, sagt man.

Den Protagonisten unserer Kurzgeschichten ist das nicht genug, denn sie suchen auch etwas für’s Herz. Ob sie es zwischen Zwiebeln aus der Hölle, Linsen mit Spätzle oder etwas anderen Keksen finden, und ob für einen ‚heißen‘ Nachtisch auch noch ein Plätzchen frei ist, könnt Ihr in den leckeren Appetithäppchen nachlesen, die acht Autoren der Kuschelgang für Euch zubereitet haben.

Schreibstil, Perspektiven, Aufbau: Diese Anthologie enthält 8 Kurzgeschichten.

Meine Meinung: Wenn ich höre, es gibt eine neue Anthologie von der Kuschelgang, dann bin ich immer total begeistert und freue mich darauf, diese zu lesen. Ich war bisher immer begeistert, und dementsprechend hoch waren meine Erwartungen an diese neue Anthologie. Und ich muss sagen, meine Erwartungen wurden absolut erfüllt.

„Einfach köstlich“ ist einfach herrlich. Acht Geschichten, die unterschiedlicher nicht sein könnten, die einen in super schöne Szenen hineinziehen und einen verzaubern, begeistern, berühren und unterhalten. Eine wirklich schöne Mischung aus Geschichten, die alle ganz unterschiedlich sind und daher acht Mal tollen Lesegenuss bringen, so dass keine Sekunde der Lektüre langweilig ist.

Man kann sich hineinversetzen in die Geschichten, man fühlt mit den Protagonisten und freut sich mit ihnen, kurzum, man ist beim Lesen mit Herz und Seele dabei.

Eine wirklich schöne Anthologie, die 5 Sterne bekommt.

Rezension zu „Pferdefrauen ticken anders“ von Tina Wolff

Zum Buch: „Pferdefrauen ticken anders“ von Tina Wolff ist ein Roman, der am 01.12.2017 im Piper Verlag erschienen ist. Zu beziehen z.B. hier: https://www.amazon.de/Pferdefrauen-ticken-anders-Tina-Wolff/dp/3492501354

Klappentext: Von einem dickköpfigen Kaltblüter, eigensinnigen Singles und den Irrwegen der Liebe. Eigentlich ist die 31jährige Lisa mit ihrem Singledasein zufrieden. Auch Tom, Pferdehofbetreiber und allerbester Freund findet das in Ordnung. Ganz anders sieht das ihre esoterische Freundin und Tantra-Enthusiastin Anke. Sie befürchtet Lisa verwandle sich in eine einsame Amazone, seitdem sie zu viel Zeit mit dem Kaltblutpferd Heinrich verbringt. Kurzerhand bittet Anke das Universum um Beistand, das auch prompt den charismatischen Schotten Joe in die Dorfdisko schickt. Dass es sich dabei um Lisas verflossene Jugendliebe Johannes handelt, weiß Anke nicht. Auf einmal kommen alte Gefühle an die Oberfläche, die nicht in ihren Alltagstrott passen… Mit nordischem Charme und einer satten Prise Humor erzählt Tina Wolff von den Wirren der Gefühle, dem Glück auf dem Rücken der Pferde und der Hoffnung auf die große Liebe.

Schreibstil, Perspektiven, Aufbau: Die Story ist in der 3. Form verfasst und in 14 Kapitel unterteilt.

Zum Autor: 1972 im Sauerland geboren, aber in Niedersachsen aufgewachsen, lebt Tina Wolff zwischen Moor und Heide auf dem platten Land. Eine Schauspielausbildung, ein Examen im medizinischen Bereich, die Familie, Ponys, Hunde, Katzen und ein dickes braunes Pferd ergeben das Resultat ihres Lebens: Ein Landei mit normalem Job und jeder Menge Geschichten im Kopf. (Quelle: www.amazon.de)

Meine Meinung: Dieser Roman ist echt toll. Ich mag ihn sehr gern, sowohl von der Art der Autorin her, als auch von der Story. Der Schreibstil ist flüssig und lässt sich sehr angenehm lesen, und die Stimmung, die Charaktere, alles sorgt dafür, dass man sich beim Lesen wohl fühlt und den Eindruck zu haben, mitten drin zu sein.

Ich habe gerne Lisas Erlebnisse verfolgt, hab mich in die Story vertieft und so manches mal gedacht, man, ich würd dir gern nen Schubs geben… die Story zieht den Leser an und beschäftigt ihn, obwohl es im Grunde nichts anspruchsvolles ist, es handelt sich um eine tolle Unterhaltungslektüre, die sowohl romantisches, als auch dramatisches beinhaltet, und die es tatsächlich schafft, nicht so alltäglich daherzukommen wie andere Romane mit ähnlichem Thema. Altes Thema, aber tolle, neue Umsetzung, die mir so noch nicht begegnet ist, und die mir gut gefallen hat.

Von mir gibt es 5 Sterne.

Rezension zu „Dreizehn“ von M. H. Steinmetz

Zum Buch: „Dreizehn“ von M. H. Steinmetz ist ein Horrorroman, der am 15.03.2018 im Papierverzierer Verlag erschienen ist. Zu beziehen z.B. hier: https://www.amazon.de/Dreizehn-M-H-Steinmetz-ebook/dp/B07B7MFFS9

Klappentext: Detective Sergeant Ethan Ward vom New Scotland Yard wird mit der Aufklärung einer Mordserie in London betraut. Ein mysteriöser Täter verstümmelt auf bizarre Weise arglose Opfer und überzieht ihre Haut mit winzigen Schnitten in Form uralter mystischer Symbole, die einem bestimmten Muster folgen. Er hinterlässt dabei Spuren, die jeder Logik widersprechen.

Zusammen mit der eigenwilligen Graphologin Natascha Horvat verstrickt sich Ward in einem tödlichen Netz aus altägyptischer Mythologie und gefährlichen Geisterbeschwörungen.

Eine Spur führt sie nach Foulness Island zur Courtsend Psychiatrie, in der die Insassen unter dem harten Regime des rätselhaften Doktor Botkin anstelle von Namen Nummern tragen. Besonders Patientin Dreizehn weckt ihr Interesse, denn sie kennt Details zur Mordserie, die sie verdächtig machen. Doch wie kann sie von den Morden wissen, ruhiggestellt von Medikamenten und eingesperrt in eine Gummizelle?

Verbirgt sich hinter ihrer Schizophrenie mehr als nur eine gespaltene Persönlichkeit?

Schreibstil, Perspektiven, Aufbau: Die Story ist in der dritten Form verfasst und in 40 Kapitel plus Prolog und Epilog unterteilt.

Zum Autor: M. H. Steinmetz, Jahrgang 1965, lebt im schönen Rheinland-Pfalz und verdient sein täglich Brot als Programmierer. Indirekt hat er seinem Beruf den Weg zur Feder zu verdanken. Lange Flüge und Auslandsreisen haben nicht nur seine sowieso schon rege Fantasie beflügelt, im Flugzeugsitz und in Hotelzimmern gab es zudem viel ungestörte Zeit, um seine Geschichten voranzutreiben.

Wenn er nicht gerade am Laptop sitzt und düstere Geschichten schreibt, treibt er sich auf Endzeit-Rollenspielen herum oder schlägt sein Lager als Reenactor im Mittelalter des 13. Jahrhunderts auf. Zwischen alldem findet er Entspannung auf dem Rücken seines Pferdes, tobt mit seiner kleinen Tochter durch die Wohnung oder widmet sich dem mittelalterlichen Fechten, um bei Kondition zu bleiben.

Schlaf? Wird total überbewertet …

Als Kind der frühen New Wave / Gothic Bewegung hat es ihn schon in den späten Achtzigern in die Clubs der schwarzen Szene getrieben, der perfekte Nährboden, um sich finsteren Rollenspielen und Jahre später auch der Literatur aus eigener Feder hinzugeben.

Sein Debüt legte er mit der Zombie-Trilogie Totes Land (beim Mantikore Verlag Frankfurt) der Leserschaft vor. Totes Land 1 – Ausnahmezustand war 2015 für den RPC Award und den Deutschen Phantastikpreises als Bester Deutschsprachiger Roman nominiert. (Quelle und mehr Infos: http://www.mhsteinmetz.de/über-mich/)

Meine Meinung: Dieses Buch trägt die Bezeichnung Horror zu Recht. Ich habe selten etwas vergleichbares gelesen, und ich muss sagen, das Buch lässt mich auch nicht gleich los, meine Gedanken sind immer mal wieder bei dieser besonderen Story, die mich beim Lesen teilweise doch ganz ordentlich mitgenommen hat.

Der Schreibstil ist flüssig und lässt sich sehr gut lesen. Außerdem hat er eine sehr fesselnde Art an sich, die zusammen mit dem Geschehen dafür sorgt, dass man diese Lektüre verschlingt und total gebannt ist.

Es geht los mit einem interessanten und rätselhaften Beginn, der sofort das Interesse des Lesers weckt und zum raschen Weiterlesen animiert. Schnell ist man mitten in einer heftigen Story, die oft unheimlich und verwirrend, ist, in Teilen brutal und unappetitlich, und die immer wieder von anderen Seiten beleuchtet wird, so dass man nie genau weiß, woran man ist. Vieles erscheint einem unerklärlich, und man wird gefangen genommen von der bedrohlichen Stimmung des Buches, die einen zu verschlingen droht – sehr passend zur Story.

Nach und nach wird dem Leser einiges klarer, doch jedes Mal, wenn man glaubt, nun alles zu durchschauen, passiert wieder etwas, was einen verwirrt, und alles scheint wieder ganz anders… dadurch bleibt es bis zum letzten Moment rätselhaft, fesselnd und verwirrend, und ein dramatisches Finale geht über in ein Ende, mit dem ich so absolut nicht gerechnet habe.

Absoluter Horror, der von mir 5 Sterne erhält.

Rezension zu „Verloren – Die Kinder der Hexen“ von Daniela Winterfeld

Zum Buch: „Verloren – Die Kinder der Hexen (Verloren-Trilogie 1)“ von Daniela Winterfeld ist ein Fantasyroman, der am 12.03.2018 unter dem Label „Ink Rebels“ im Amrun Verlag erschienen ist. Zu beziehen z.B. hier: https://www.amazon.de/Verloren-Die-Kinder-Hexen-Verloren-Trilogie-ebook/dp/B07B2K8LNX

Klappentext: “Ist es wahr, dass wir sterben, wenn wir uns lieben?”

Du siehst Dinge, die niemand sonst wahrnimmt. Du riechst Feuer, in dem Menschen brennen. Du wirst von ihren Geistern gehetzt. Alle denken, du seist krank, und längst glaubst du es selbst. Doch dann triffst du dieses eine Mädchen, das dasselbe sieht wie du. Sie ist der Beweis, dass du nicht verrückt wirst. Der Beweis, dass du zu lieben imstande bist. Gemeinsam könntet ihr endlich herausfinden, wer ihr wirklich seid – wenn ihr nicht solche Angst vor eurem Geheimnis hättet.

Seit seiner Kindheit träumt Nico von brennenden Menschen. An manchen Tagen sieht er die Feuer auch dann noch, wenn er schon wach ist. Obwohl er in einem Dorf aufwächst, in dem es früher von Hexen nur so wimmelte, glauben die Bewohner nicht an diese Legenden, und Nicos Albträume werden als psychische Krankheit erklärt.

Erst durch Leany, die ihn gleichermaßen anzieht wie verstört, die ihn zurückstößt und verletzt, beginnen sich die Grenzen der Realität zu verschieben. Nico scheint mit dem Mädchen auf eine Art verbunden, die über jede vernünftige Erklärung hinausgeht. Kennt sie etwa seine Träume? Und ist es wahr, dass sie verfolgt werden? Vielleicht könnten sie einander lieben – würden sie sich damit nicht in Lebensgefahr bringen.

Aufwühlend, abgründig und zartbitter-schön – So verstörend realistisch war Fantasy noch nie.

Dieses Buch ist der 1. Band der „Verloren-Trilogie“

Die beiden Folgebände heißen:

Band 2: Vergessen – Die Kinder der Feen

Band 3: Verflucht – Die Kinder des Feuers

Schreibstil, Perspektiven, Aufbau: Die Story ist in der dritten Form verfasst und in einen Prolog sowie 32 mit Titeln überschriebene Kapitel unterteilt.

Zum Autor: Daniela Winterfeld ist ein Pseudonym der Autorin „Daniela Ohms“.

Daniela Ohms/Winterfeld wurde 1978 in Rheda-Wiedenbrück in NRW geboren. Sie ist in Westfalen auf einem Bauernhof aufgewachsen, zwischen Natur und Tieren und in einem riesigen Haus, auf dessen Dachboden sich die Familiengeschichte von 500 Jahren finden ließ.

So ist es kein Wunder, dass sie bereits in ihrer Jugend mit dem Schreiben begann. Später studierte sie Literaturwissenschaften mit den Nebenfächern Geschichte und Psychologie.

Bis heute dienen ihr historische Begebenheiten, Märchen, Mythologie und die menschliche Psyche als liebste Inspiration für ihre Bücher.

Inzwischen lebt die Autorin mit Mann und Kindern in Berlin. (Quelle: www.amazon.de)

Meine Meinung: Dieses Buch ist der absolute Hammer, mehr fällt mir dazu nicht ein. Schon der Klappentext hatte mich total in seinen Bann gezogen, dementsprechend hoch waren meine Erwartungen an das Buch selbst. Und sie wurden haushoch übertroffen, damit hab ich nicht gerechnet.

Der Schreibstil ist flüssig und lässt sich sehr angenehm lesen, und man fühlt sich einfach wohl beim Lesen. Es gibt keine ewig lange Vorgeschichte, kein langatmiges Vorgeplänkel, sondern es geht sofort los mit einer Story, die mich vom Hocker gehauen hat.

Schon der Beginn ist extrem fesselnd, und auch ein wenig unheimlich, und er fängt den Leser sofort ein. Man spürt die Stimmung, die Bedrohung, die Gefahr, und das berührt einen total. Ich war sofort total gefangen und musste unbedingt weiterlesen, und das zog sich dann durch das ganze Buch.

Ich muss gestehen, diese Story hat mich unheimlich mitgenommen, sie hat mich berührt und so in sich hineingezogen, dass ich mitgefühlt und mitgelitten habe, und das Geschehen hat mich auch nicht losgelassen, wenn ich gerade nicht gelesen habe, das hab ich selten bei einem Buch. Die Story hat mich einfach total beschäftigt, und ich war gedanklich immer wieder bei den liebenswerten Protagonisten, die so viel durchgemacht haben…

Diese Story ist wirklich umwerfend, sie ist berührend und fesselnd, rätselhaft, traurig und manchmal verstörend, doch gleichzeitig auch sooo toll und gefühlvoll, mitreissend und mit überraschenden Entwicklungen, und man steckt mitten drin wenn es immer rätselhafter und spannender wird. Man erlebt Magie und unfassbares, liest faszinierendes und dramatisches und verfolgt, wie die Puzzleteile langsam anfangen, sich zusammenzusetzen… und sitzt dann nach einem dramatischen Ende da und ist traurig, weil man weiß, dass man noch so lange warten muss, bis man im zweiten Band erfährt, wie es weitergeht.

Ich habe selten ein Buch gelesen, das mich so gefangen und begeistert hat, das mich so aufgewühlt und beschäftigt hat.

Ein wahnsinnig tolles Buch, das von mir 5 Sterne bekommt.

Rezension zu „Ginga+ Momo“ von Martina Kald

Zum Buch: „Ginga+ Momo“ von Martina Kald ist eine Fantasynovelle, die am 01.03.2018 bei Littera Magia erschienen ist. Zu beziehen z.B. hier: https://www.amazon.de/Ginga-Momo-Martina-Kald-ebook/dp/B07B53LMCF

Klappentext: Wenn in den Hafenbars von Ega sogar altgediente

Weltraumfahrer ihre Geschichten nur im Flüsterton

erzählen, gibt es eine junge Frau, die besonders gut zuhört.

Momos Herz schlägt für die dunklen Geheimnisse des

Universums.

Egal ob verbotene Gegenstände, geheime Kulte oder

Visionen von fremden Welten, sie hungert nach

verbotenem Wissen.

Eine harmlos wirkende Spur führt sie zu einem Ritual,

welches die Barrieren unseres Universums durchbricht.

Die Ginga+ Reihe erzählt die Abenteuer von Frauen und

Männern, die in einem dicht besiedelten Universum ihr

Glück suchen, und es manchmal sogar finden.

Schreibstil, Perspektiven, Aufbau: Die Story wurde in der ersten Form verfasst und ist in 11 Kapitel unterteilt.

Zum Autor:

Aufgaben bei Littera Magia: Verlegerin, Autorin, Illustratorin

Geboren 1989

Location: Wien (Österreich)

Vorbild: Rebis (Manga-ka)

Lieblingsautoren: HP Lovecraft, Chuck Tingle

Bevorzugte Textgattung: Novelle

Lieblingsessen: Momos, Curry, Kartoffeln

Schwäche: Cola& andere süße Getränke, Fastfood

Versüßen mir das Schreiben: Meine Kater, Tee (Genmaicha oder Oolongcha)

Orte, an denen ich gerne einmal eine Lesung geben würde: Sighisoara (Rumänien), Akihabaran(Japan)

Lieblingsorte fürs Schreiben: Kaffee oder Teehäuser. In meinem Atelier.

Für diese Franchises würde ich sehr gerne schreiben: Dragon Age (Bioware), Fate/ (Type-moon)

Schreibst ich täglich? Ich versuche täglich zu schreiben, oder zu zeichnen. Leider gelingt es mir nicht immer.

Dinge, die ich immer schreiben wollte:  Seit Jahren möchte ich eine Novelle oder Kurzgeschichte schreiben, in der Cäsar gegen Zombies kämpft.

Was macht dir am Veröffentlichen besonders viel Spaß? Es macht mich sehr glücklich, wenn ich meine Abenteuer mit anderen Menschen teilen kann. Es gibt so viele, großartige Autoren, dass es für mich eine  Ehre ist, wenn man sich für mein Buch entscheidet.

Ich habe auch sehr viel Spaß an Teamarbeit. Es ist überwältigend mit wie vielen, tollen Menschen ich gemeinsam an meinen Büchern arbeiten kann und wie sehr mich manche Leser unterstützen.

Was würde ich Schreibanfängern empfehlen?  Hab keine Angst vor neuen Erfahrungen. Mache dir keinen Druck. Versuche immer neue Dinge zu lernen.  Der Spaß am Schreiben sollte immer im Mittelpunkt stehen. (Quelle: https://www.litteramagia.eu/martina-kald/)

Meine Meinung: Diese Novelle zu lesen macht Spaß. Der flüssige Stil ist angenehm und lässt sich leicht lesen, und der Leser wird mitgenommen in eine abenteuerliche, für uns ein wenig ungewöhnliche Welt, in der eine junge Frau ein Abenteuer erlebt, das man sich nur schwer vorstellen kann. Auf Anhieb fällt mir kein vergleichbares Buch ein, so dass dieses Werk für mich durchaus einzigartig ist.

Schon der Anfang ist interessant und fängt den neugierigen Leser ein, und es geht toll weiter. Ein wenig seltsam, ein wenig rätselhaft, mal mysteriös, mal undurchschaubar, gepaart mit ein Wenig Verrat und Dramatik, wird der Leser durch eine rasante Story geführt, die in einem tollen, ein wenig unerwarteten Ende aufgelöst wird.

Eine nette Lektüre, die man aufgrund der Länge auch gut zwischendurch lesen kann, und die von mir 5 Sterne bekommt.

Rezension zu „Shadow Love“ von Kaylie Morgan

Zum Buch: „Shadow love“ von Kaylie Morgan ist ein Fantasyroman, der am 02.11.2017 im Papierverzierer Verlag erschienen ist. Zu beziehen z.B. hier: https://www.amazon.de/Shadow-Love-Kaylie-Morgan/dp/3959629125

Klappentext: In einer dunklen Gewitternacht wird ein Baby auf der Flucht zurückgelassen. Jahre später führt dieses Kind, das den Namen Ava Morgan bekommen hat, offenbar ein normales Leben. Ava studiert am Elisabeth State College, wohnt in ihrem eigenen kleinen Apartment und besucht, so oft sie kann, ihre Adoptiveltern Susan und Caleb, sowie ihren Bruder Damien, den sie über alles liebt.

Fortlaufend zu ihren Geburtstagen wiederkehrende Träume lassen Avas Fragen zu ihrer Herkunft nicht verblassen und ängstigen ihre ansonsten heile Welt. Das wäre auch kein großes Problem, wenn da nicht die Sache mit JJ, ihrer besten Freundin wäre, über die sie genau an ihrem 21. Geburtstag etwas erfährt, das auch auf sie selbst großen Einfluss hat. Überdies trifft sie auf ihren neuen Kommilitonen Adam, dem sie zuerst lieber aus dem Weg geht …

Schreibstil, Perspektiven, Aufbau: Die Story besteht aus einem Prolog in der dritten Form sowie aus 27 Kapiteln und einem Epilog in der ersten Form.

Zum Autor: Kaylie Morgan wurde 1990 im schönen Münsterland geboren. In diesem lebt und arbeitet sie noch heute. 2016 hat sie den Weg in die Bloggerwelt gefunden und eröffnete ihren eigenen Buchblog. (http://kaylies-life-of-books.blogspot.de ) Beim Lesen unzähliger Bücher hat sie selbst die Leidenschaft zum Schreiben entdeckt, weswegen sie 2017 mit »Die Saison deines Lebens – Hooligan-Liebe« ihren Debütroman im Moments Verlag herausbrachte. Privat verbringt sie ihre Zeit mit der Familie oder im Fussballstadion. Dort findet sie Inspiration für ihre Geschichten.

Meine Meinung: Dieser Fantasyroman hat mir gut gefallen, obwohl er nicht ganz das war , was ich erwartet hatte. Im Grunde hat er so sogar meine Erwartungen übertroffen, denn die Story war ungewöhnlicher, als ich erwartet habe, und dadurch hat sie mir viele schöne Lesestunden beschert.

Es beginnt mit einem dramatischen Prolog, der sofort meine Neugier geweckt hat und dafür gesorgt hat, dass ich gebannt weitergelesen habe. Man wird sofort ins Geschehen geworfen und muss sich nicht noch ewig mit einleitenden Worten herumschlagen, die mich oft eher stören, daher war ich begeistert, dass es hier gleich zur Sache ging. Der Übergang zur aktuellen Geschichte ist fließend, und man bekommt schnell einen Bezug zum Prolog, so ist man direkt gefesselt und will wissen, was weiter passiert. Der flüssige Schreibstil trägt ebenso dazu bei, dass man gerne weiterliest.

Ich muss sagen, einmal angefangen, war ich so gebannt, dass ich das Buch am Stück verschlungen habe, denn diese Story besteht aus einer tollen Mischung, sie ist spannend, ein wenig rätselhaft und seltsam, dramatisch und fesselnd, und ein wenig Gefühl gibt es obendrauf. Abgesehen davon ist das Geschehen undurchschaubar, und man wird beim Lesen immer wieder verwirrt, und muss sich durch Intrigen, Dramatik und Gefahr lesen, während man sich Sorgen um Ava macht. Sie ist eine tolle Protagonistin, die mein Herz berührt hat. Daher habe ich stellenweise auch sehr mit ihr mitgelitten. Zum Ende hin wird die Geschichte immer dramatischer, und die Entwicklungen schwanken von traurig, zu überraschend und toll. Atemlose Spannung wird nach einer tollen Wendung von einem schönen Ende abgelöst, doch bis zuletzt war das Ganze recht undurchschaubar, so dass man wirklich keine Langeweile durch irgendwelche Vorahnungen bekommen konnte.

Eine schöne Geschichte, die von mir 5 Sterne bekommt.

Rezension zu „Tiffany – der katz-normale Wahnsinn“ von Larissa Schwarz

Zum Buch: „Tiffany: Der katz-normale Wahnsinn“ von Larissa Schwarz ist ein Roman, der am 26.07.2017 erschienen ist. Zu beziehen z.B. hier: https://www.amazon.de/Tiffany-katz-normale-Wahnsinn-Larissa-Schwarz/dp/3740724838

Klappentext: „Wir verstehen uns?“

„Yo!“

Julietta spricht mit ihrer Katze. So weit, so normal. Bis Tiffany eines Tages antwortet. Kaum haben die beiden den Schock überwunden, findet sich ein Dorn im Katzenauge: Leander, Frauchens potentieller neuer Fußwärmer. Ganz Feuerwehrmann hat er zwar schon mal eine Katze aus einem Baum gerettet, rechnet aber nicht mit Tiffanys Eigensinn. Denn Ihre Feline Hoheit sieht ihren Thron in Gefahr und die Krone wackeln. Also scheut sie weder Krallen noch Mühen, um ihr Königreich zu verteidigen.

Der katz-normale Wahnsinn bricht aus und stellt Juli vor die Wahl: Er oder ich.

Tiffany ist der weihnachtliche Liebesroman für jeden Katzenliebhaber. Witzig, überraschend und frisch, auch für Allergiker geeignet.

Schreibstil, Perspektiven, Aufbau: Die Story ist in der ersten Form verfasst und in Tage unterteilt.

Zum Autor: Larissa Schwarz wurde am 17.05.1984 im Ruhrgebiet geboren, mit ihrer Katze Audrey lebt sie auch heute noch dort. Ihre erste Schreibmaschine war eine Olympia SM3, die sie im Alter von vier Jahren geschenkt bekam und die in ihr den Wunsch weckte, Schriftstellerin zu werden. Et voilà.

Seit 2016 veröffentlicht die sportbegeisterte Autorin ihre Romane, denen weitergedachte Begebenheiten, erlebte Momente und herzergreifende Inventionen zu Grunde liegen. Mit #Lenning erschien 2017 Larissa Schwarz‘ erstes Drama. (Quelle: www.amazon.de)

Meine Meinung: Dieser Roman ist wirklich toll. Von Beginn an war ich mitten in der Story drin und fühlte mich wohl beim Lesen. Das kommt zum einen durch den schön flüssigen Schreibstil, zum anderen aber auch durch die gesamte Art der Autorin. Auch die Tatsache, dass die Geschichte gleich losgeht und es kein langatmiges Vorgeplänkel gibt, hat sehr dazu beigetragen, dass ich sofort in das Geschehen vertieft war.

Die Story an sich ist wirklich schön, ich konnte die Erlebnisse bildlich vor mir sehen und fand sie herrlich beschrieben. Es ist lustig, es ist humorvoll, es ist gefühlvoll, aber manchmal auch traurig und berührend. Eine hervorragende Mischung, ich denke, geniale Story trifft es am ehesten. Das gesamte Buch macht einfach Spaß zu lesen, die Protagonisten sind sehr sympathisch, und bis auf die besondere Beziehung zwischen Juli und Tiffany wirkt das gesamte Buch sehr real, als sei es alles so passiert, es werden nicht nur rosa Wolken angesprochen, sondern auch Themen, die uns im echten Leben begegnen und die wichtig sind.

Tiffany ist bisweilen eine richtig fiese Katze, und ich habe mehrfach Tränen gelacht, außerdem hatte mein Kopfkino großen Spaß mit den beschriebenen Szenen.

Wie im realen Leben ist auch hier nicht alles eitel Sonnenschein, und es gibt auch traurige Szenen, doch die Entwicklung geht in eine tolle Richtung und mündet in einem etwas unerwarteten, aber passenden Ende.

Eine tolle Lektüre, die ich sowohl Katzenfreunden als auch Romantikern oder Leuten, die gerne lachen absolut empfehlen kann.

Von mir gibt es 5 Sterne.

Rezension zu „Die Eifelhexe“ von Katja Kleiber

Zum Buch: „Die Eifelhexe“ von Katja Kleiber ist ein Krimi, der am 22.02.2018 im Emons Verlag erschienen ist. Zu beziehen z.B. hier: https://www.amazon.de/Die-Eifelhexe-Eifel-Katja-Kleiber/dp/3740802715

Klappentext: Hexenjagd in der Eifel

Nach einem Burn-out zieht sich Unternehmensberaterin Ella Dorn in die Eifel zurück und sucht Ruhe in der Meditation. Doch die findet ein jähes Ende, als ein Politiker aus Adenau vergiftet wird: Plötzlich steht Ella unter Verdacht, denn an seinem letzten Lebensabend hat sie einen heiklen Auftrag für das Opfer ausgeführt. Einen Auftrag, über den sie auf keinen Fall sprechen will, weil er ihr den Ruf einer Hexe einbringen könnte …

Schreibstil, Perspektiven, Aufbau: Die Story ist in der dritten Form verfasst und in einen Prolog sowie mit Titeln überschriebene Kapitel unterteilt.

Zum Autor: Katja Kleiber hört Heavy Metal, trägt gerne schwarz und liebt schnelle Autos.

Sie interessiert sich für abseitige Dinge. Sie steckt ihre Nase gerne in fremde Angelegenheiten und liebt Abenteuer.

Sie liest gerne Krimis und Thriller, etwa von Mankell, Larsson oder Montalbán.

In Frankfurt, der Hauptstadt des Verbrechens, lebt sie seit über 20 Jahren.

Katja Kleiber ist das Pseudonym einer freien Autorin aus Frankfurt. (Quelle: www.katja-kleiber.de)

Meine Meinung: Dieser Krimi ist eine wirklich tolle Lektüre, die Spaß macht. Schon der Beginn ist fesselnd und weckt das Interesse des Lesers, und der flüssige Stil sorgt dafür, dass man das Buch gut lesen kann. Außerdem ist die Protagonistin sympathisch und man fühlt sich schnell wohl in der Geschichte, das alles sorgt dafür, dass ich das Buch sehr gerne gelesen habe.

Es gibt kein langatmiges Vorgeplänkel, sonder man ist sofort in der Geschichte drin und wird hineingezogen in eine Story, die nicht einfach zu durchschauen ist. So rätselt man während der Lektüre die ganze Zeit, wer denn nun die Tat ausgeführt haben könnte, ohne wirklich drauf zu kommen. Leichter machen es einem auch die Entwicklungen innerhalb des Buches nicht, die den Leser ganz gut in die Irre führen, so ist der Lesegenuss bis zur letzten Seite garantiert, und man ist doch überrascht, als kurz vor Schluß dann klar wird, wer dahinter steckt. Doch damit nicht genug, wird durch diese Entwicklung ein dramatisches Ende eingeläutet, das ein zur gesamten Story passendes, stimmiges Ende darstellt.

Ich hätte denjenigen definitiv nicht auf der Liste meiner Verdächtigen gehabt, und ich war doch überrascht.

Neben der abgerundeten Story, die den Leser fesselt, finde ich an diesem Buch auch die Landschaftseindrücke toll, und die gesamte Atmosphäre im Buch. Man fühlt sich einfach wohl. Dadurch ist es eine sehr angenehme Lektüre, die von mir fünf Sterne bekommt.