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Rezension zu „L. A. Stories – Lauren“ von S. P. Bräutigam

Zum Buch: „L. A. Stories – Lauren“ von S. P. Bräutigam ist ein Roman, der am 09.092017 erschienen ist. Zu beziehen z.B. hier: https://www.amazon.de/L-Stories-Lauren-S-P-Bräutigam-ebook/dp/B075HQLLMY

Klappentext: Lauren ist Immobilienmaklerin und lebt mit ihren drei besten Freundinnen Hope, Kaylie und Maddie in Los Angeles. Ihr neuer Klient, Hollywoodstar George Adams, bringt sie derart durcheinander, dass die sonst taffe Frau völlig von der Rolle ist. Der Womanizer lässt keine Gelegenheit aus mit Lauren zu flirten. Die Frage ist, ist Lauren bereit für einen Mann aus Hollywood?

ca. 178 Buchseiten; Kurzroman. Der Roman ist in sich abgeschlossen.

Schreibstil, Perspektiven, Aufbau: Die Story ist in der Ich-Form verfasst und in 15 Kapitel unterteilt.

Zum Autor: Bereits in jungen Jahren entbrannte S.P. Bräutigams Leidenschaftvfür das Schreiben und die Literatur. Während ihrer akademischen Ausbildung begann sie mit dem Roman, der ihr Debüt darstellen sollte.Die vorherigen schriftstellerischen Werke werden zur Zeit aufgearbeitet und sollen neben neuen Inspirationen zukünftig die Leser unterhalten. (Quelle: http://www.stephanie-braeutigam.de/bio.htm)

Meine Meinung: Bei diesem Kurzroman handelt es sich um eine locker-leichte Lektüre, die auch gut für zwischendurch geeignet ist, da sie sich sehr gut lesen lässt. Nicht nur der flüssige Schreibstil sorgt dafür, dass man sich von der Story mitziehen lässt, sondern auch die lockere, witzige Art der Protagonisten macht einfach Spaß und man verschlingt das Buch locker.

Im Grunde fällt dieses Buch unter den Bereich „leichte Kost“, also genau das, was man manchmal braucht, um sich unterhalten zu können und abschalten zu können vom Alltag. Es ist humorvoll und witzig, mit Gefühl und einem kurzen Anflug von dramatischen Intrigen, aber vor allem romantisch und unterhaltsam. Das Ganze ist aber nicht so durchschaubar, wie es manchmal bei Romanen der Fall ist, und einige undurchschaubare Verwicklungen lassen einen neugierig werden, wie genau es denn nun weitergeht. Außerdem beinhaltet die Story einen Hauch von Glamour, aber ohne dieses verzückte alberne Hollywoodgetue, ein wenig kritischer Umgang mit eben diesem gefällt mir da gut, und das Ende fand ich super.

Von mir gibt es daher 5 Sterne.

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Rezension zu „Schmerzhaft: Solveig (Die Eschberg-Reihe“ von Larissa Schwarz

Zum Buch: „Schmerzhaft:Solveig (Die Eschberg-Reihe)“ von Larissa Schwarz ist ein Roman, der am 03.05.2017 erschienen ist. Zu beziehen z.B. hier: https://www.amazon.de/Schmerzhaft-Solveig-Eschberg-Reihe-Larissa-Schwarz-ebook/dp/B071VD6WS8

Klappentext: Solveig hat alles, was sie sich wünscht. Ein Mann zählt gerade nicht dazu. Dann trifft sie in Matthias auf die Erfüllung ihrer geheimen Sehnsüchte und verstrickt sich in eine anonyme Affäre mit ihm. Wie lange hält sie das Doppelleben zwischen herzrasendem Abenteuer und ihrer wahren Identität aus?

Indessen gerät ihr Bruder Markus auf Abwege, die alle erschüttern. Können Elisabeth und Moritz sich als Fels in der Brandung behaupten?

Band 3 der Eschberg-Reihe reizt mit schmerzhaft-schönen Momenten, schottischen Akzenten und französischen Péripéties.

Schreibstil, Perspektiven, Aufbau: Die Story ist in der 3. Form verfasst und in Tage unterteilt.

Zum Autor: Larissa Schwarz wurde am 17.05.1984 im Ruhrgebiet geboren, mit ihrer Katze Audrey lebt sie auch heute noch dort. Ihre erste Schreibmaschine war eine Olympia SM3, die sie im Alter von vier Jahren geschenkt bekam und die in ihr den Wunsch weckte, Schriftstellerin zu werden. Et voilà.

Seit 2016 veröffentlicht die sportbegeisterte Autorin ihre Romane, denen weitergedachte Begebenheiten, erlebte Momente und herzergreifende Inventionen zu Grunde liegen. Mit #Lenning erschien 2017 Larissa Schwarz‘ erstes Drama. (Quelle: www.amazon.de)

Meine Meinung: Wie schon die ersten beiden Bände der Eschberg-Reihe, so hat mich auhc der dritte Band wieder voll in seinen Bann gezogen. Auch hier ist es ein Wiedersehen mit bereits liebgewonnenen Figuren, wenn man die Vorgänger kennt, doch man kann das Buch auch problemlos lesen, wenn man die ersten Bücher nicht kennt, da es ein in sich abgeschlossener Roman ist.

Wie immer ist der Schreibstil flüssig und angenehm zu lesen, und man fühlt sich sehr schnell sehr wohl in der Story.

Der Beginn fängt den Leser ein und fesselt ihn schnell an das Geschehen, es ist das typische Phänomen bei dieser Reihe… einmal angefangen, konnte ich das Buch schwer wieder beiseite legen, so versunken war ich. Und das Geschehen ist einfach toll gemacht, mit Gefühl und Romantik, gespickt mit ein wenig Dramatik in verschiedenen Variationen, unerwarteten Ereignissen, Witz, Humor und tollen Entwicklungen. Ich bin wieder hellauf begeistert, und ich muss sagen, es ist der Autorin mal wieder gelungen, aus einem eigentlich oft benutzten Thema, der Liebe, wieder ein so einzigartiges, berührendes Werk zu schaffen, mit einer ihm eigenen Zusammenstellung aus Themen und Ereignissen. Von Langeweile ist auch hier keine Spur, denn wie bereits bei den Vorgängern erwähnt, so unterscheidet sich auch dieser Roman deutlich von klassischen Liebesromanen mit eingefahrenem Verlauf.

Ich freue mich schon auf Band 4 und vergebe hier 5 Sterne.

Rezension zu „Gezeiten der Finsternis“ von Daniel Wilde

Zum Buch: „Gezeiten der Finsternis“ von Daniel Wilde ist ein Horrorroman, der am 08.04.2017 erschienen ist. Zu beziehen z.B. hier: https://www.amazon.de/Gezeiten-Finsternis-Daniel-Wilde-ebook/dp/B06Y5BWDNS

Klappentext: Vince, ein junger engagierter IT Spezialist der Abteilung für Terrorabwehr im Pentagon, bemerkt eines Abends, wie geheime Akten aus dem System gelöscht werden. Durch sein schnelles Handeln gelingt es ihm zwei Top Secret Akten zu retten. Bei der Untersuchung des Vorfalls wird ihm sehr schnell bewusst, dass es sich um keinen feindlichen Hackerangriff, sondern um eine gezielte Beweisvernichtung handelt, angeordnet vom Pentagon.

Vince‘s nächtliches Eingreifen bleibt nicht unentdeckt und er muss fliehen. Sein Ziel, ein Hinweis in einer der Akten, führt ihn in den Bolivianischen Dschungel. Gejagt vom FBI und blutrünstigen Rebellen, findet er schließlich das Gesuchte, die personifizierte Hölle und blickt dabei dem Tode ins Auge. Doch dieses Etwas, ist die Lösung für Vince und muss ihm dabei helfen, in die USA zurückzukehren, um den Untergang der menschlichen Zivilisation zu verhindern.

Schreibstil, Perspektiven, Aufbau: Die Story ist in der Ich-Form verfasst und in einem Stück geschrieben.

Zum Autor: Daniel Wilde wurde 1973 in Berlin geboren. Heute lebt er mit Frau und Kind in Brandenburg und widmet sich neben seinem Hauptberuf dem Schreiben im Horrorgenre. Mehr dazu: http://www.daniel-wilde.com/

Meine Meinung: Es ist selten, dass ich nicht genau weiß, was ich schreiben soll. Dieses Buch ist nicht einfach zu rezensieren, da es kein einfaches Buch ist.

Der Schreibstil ist zumeist flüssig, stellenweise habe ich aber leider doch gehäuft Rechtschreib- und Perspektivfehler entdeckt. Trotzdem lässt sich das Buch recht gut lesen, wenn man darüber hinweg sehen kann.

Zur Story weiß ich aber noch weniger, was ich sagen soll… denn im Grunde widerspreche ich mir da dann selbst. Warum? Ganz einfach, zum einen finde ich, ergibt das ganze Geschehen nicht wirklich Sinn, bis zuletzt versteht man eigentlich den Sinn einfach nicht, weil es vielleicht gar keinen gibt. Aber auf der anderen Seite ist die Story so geschrieben, dass man das Buch nicht weglegen kann, man inhaliert es regelrecht. Erklären kann ich dieses Phänomen nicht wirklich. Vielleicht hat es mit der morbiden Seite des Menschen zu tun, denn dieses Buch strotzt nur so vor Brutalität, Grausamkeit und vielen ekeligen Stellen, dazu ist es alles sehr rätselhaft gehalten. Warum auch immer, ich konnte das Buch nicht einfach beiseite legen, trotz der Fehler, die mich teilweise doch genervt haben. Also, wie gesagt, ich war gefesselt, kann aber nicht erklären, woran genau das lag. Vielleicht ist es einfach die Gabe dieses Autors.

Aber da ich eben doch von den Fehlern genervt war vergebe ich hier 4 Sterne.

Rezension zu „Schwarze Rosen für Oliver“ von Frank Böhm und Valerie le Fiery

Zum Buch: „Schwarze Rosen für Oliver“ von Frank Böhm und Valerie le Fiery ist ein Gay Romance Roman, der am 27.01.2017 erschienen ist. Zu beziehen z.B. hier: https://www.amazon.de/Schwarze-Rosen-Oliver-Frank-Böhm-ebook/dp/B014F0H760

Klappentext: Pascal, seines Zeichens selbstständiger Blumenhändler, erhält eines Morgens einen Auftrag für eine Lieferung, bei dem er regelrechte Bauchschmerzen bekommt. Als er sich dem Empfänger dann gegenübersieht, verstärken sich diese noch, denn vor ihm steht sein absoluter Traummann.

Vom Prinzip her wäre das eigentlich hervorragend, wenn es da nicht zwei klitzekleine Probleme gäbe. Erstens kann er ja schlecht zu diesem Schnuckel sagen: „Hey Süßer, ich bin’s, dein Märchenprinz auf dem weißen Ross!“, auch wenn sein Lieferwagen zumindest die richtige Farbe hat. Zweitens ist er verlobt, und zwar mit Tobias, der extrem eifersüchtig ist und mit dem es deswegen schon ziemlich oft Streit gegeben hat.

Was soll er jetzt nur tun und gibt es einen Weg zu dem Mann, in den er sich Hals über Kopf verliebt hat?

Der Inhalt dieses Buches umfasst ca. 38000 Wörter.

Schreibstil, Perspektiven, Aufbau: Die Story ist in der dritten Form aus Sicht beider Protagonisten verfasst und in 26 Kapitel unterteilt.

Zum Autor:

Ihr Autor Frank Böhm

„Ich schreibe diese Zeilen – weil sie in meinem Inneren weilen.“

Das ist der Leitsatz des in der Nähe von Bielefeld geborenen Autors Frank Böhm. Abgesehen von lyrischen Texten, Märchen, Poesie und Kurzgeschichten diverser Genres, sind auch ständig größere Projekte geplant. Viel wird noch nicht darüber verraten, immerhin soll es ja spannend bleiben.

Häufig kann man den vor mehreren Jahren nach Schleswig-Holstein verzogenen Frank Böhm auf weihnachtlichen Lesungen in Altenheimen antreffen. Dort konnte er sich bereits eine kleine, aber feine Stammhörerschaft aufbauen, die ihn jährlich immer wieder bucht.

Zu weiteren Veröffentlichungen von Frank Böhm befragen Sie am besten die Suchmaschine Ihres Vertrauens.

Ihre Autorin Valerie le Fiery

Valerie le Fiery erblickte das Licht der Welt in einer großen deutschen Stadt. Doch über ihr Alter schweigt sie permanent, eine Dame muss schließlich etwas geheimnisvoll bleiben dürfen.

Schulaufsätze lagen ihr nie so sehr, das mag aber auch mit der Themenauswahl durch ihre Lehrer zu tun gehabt haben. Heutzutage schreibt sie für ihr Leben gerne, wobei die Thematiken durchaus vielseitig sind und manchmal sehr von Aktuellem beeinflusst werden. Von ernsten Themen über lustige Kurzgeschichten bis hin zu schrägen Gedichten ist alles vertreten. Wenngleich ihr Schwerpunkt woanders angesiedelt ist. Ansonsten schreibt sie kleine Artikel über Wichtiges und Unwichtiges, über Privates und Öffentliches in ihrem Blog auf WordPress.com.

Zu weiteren Veröffentlichungen von Valerie le Fiery befragen Sie am besten die Suchmaschine Ihres Vertrauens.

(Quelle: www.amazon.de)

Meine Meinung: Dieser Roman hat mich sehr berührt, er geht unter die Haut und ist so schön geschrieben, dass man sich den Protagonisten sehr nahe fühlt und daher gut mit ihnen mit fühlen kann. Die Story fängt den Leser ein und nimmt ihn gefangen, und man kann sich richtig schön darin vertiefen.

Der Schreibstil ist flüssig und lässt sich gut lesen, und er trägt ebenfalls dazu bei, dass man sich in der Geschichte wohl fühlt. Eine Geschichte, die mit Gefühl und Romantik besticht, aber auch ein wenig Dramatik beinhaltet und daher nie langweilig wird, im Gegenteil, man ist von der Story eingefangen und verfolgt gebannt, was weiter passiert. Es gibt tolle Entwicklungen und ein sehr schönes Ende, dadurch hat mich das Buch absolut begeistert.

Von mir gibt es 5 Sterne.

Rezension zu „Gequälte Seelen“ von Melisa Schwermer

Zum Buch: ‚Gequälte Seelen“ von Melisa Schwermer ist ein Thriller, der am 01.10.2017 erschienen ist. Zu beziehen z.B. hier:https://www.amazon.de/dp/B0763F56XQ

Klappentext: »Die Angst vor ihm bereitete ihr beinahe körperliche Schmerzen. Wie ein Tumor saß sie tief in ihren Eingeweiden und zermürbte sie.«

Der neue Thriller von Bestseller-Autorin Melisa Schwermer jetzt zum Einführungspreis – nur für kurze Zeit!

Die völlig abgemagerte Leiche einer jungen Studentin wird auf einem Parkplatz an der A3 gefunden. Vor ihrem Tod wurde die Frau grausam misshandelt. Kurz darauf verschwindet eine weitere Studentin von der Uni Frankfurt. Natalie, eine ehemalige Kommilitonin der beiden, erkennt einen Zusammenhang zwischen den beiden Fällen. Außer ihr bringt jedoch niemand die beiden Verschwundenen miteinander in Verbindung. Dann gerät Natalie plötzlich selbst ins Visier des irren Psychopathen und es scheint kein Entkommen zu geben.

Ein packender Thriller über eine gebrochene Seele, die einen Menschen zum Monster werden lässt.

Schreibstil, Perspektiven, Aufbau: Die Story ist in der dritten Form verfasst und in 36 Kapitel unterteilt.

Zum Autor: Melisa Schwermer wurde 1983 in Offenbach am Main geboren. Schon als Kind schrieb sie gerne und  verschenkte lieber Selbstgeschriebenes als Selbstgebasteltes.

Nach einer Ausbildung zur Industriekauffrau machte sie am Abendgymnasium ihr Abitur und begann ein Studium der Germanistik und Philosophie, zur Zeit bereitet sie sich auf das erste Staatsexamen vor.

Neben ihrem Beruf als angestellte Lehrkraft und dem Schreiben widmet sie sich ihren drei Katzen aus dem Tierschutz. (Quelle: http://www.melisa-schwermer.de/die-autorin/)

Meine Meinung: Wie immer habe ich das neueste Werk von Melisa Schwermer sehnsüchtig erwartet, und meine Erwartung waren, erfahrungsgemäß, sehr hoch. Und wieder mal hat sie es geschafft, meine Erwartungen noch zu übertreffen, ich habe wirklich keine Ahnung, wie sie das schafft, ich denke jedes Mal, spannender geht nicht mehr, aber doch, es geht.

Dieser Thriller ist von Beginn an sehr spannend, und die Spannung steigert sich immer mehr, so dass man in eine Art Rausch gerät und das Buch gar nicht mehr weglegen kann, so gefesselt ist man vom Geschehen. Und man kommt nicht umhin, zu überlegen, wer der Täter ist, was sich sehr schwer gestaltet und ich habe dann irgendwann mich nur noch mitreissen lassen, ich bin einfach nicht drauf gekommen. Viele Wendungen lassen die Story unvorhersehbar werden, so dass man wirklich die ganze Zeit unter Hochspannung liest und nicht aufhören mag, bis man das Ende erreicht hat, da das Buch einen einfach nicht loslässt.

Der Ordnung Haber sollte ich noch den flüssigen Schreibstil erwähnen, den man super lesen kann, und der dazu beiträgt, dass man sich so gut in diesen Thriller fallenlassen kann – ein Thriller, der seine Bezeichnung zu Recht trägt und von mir 5 Sterne bekommt.

Rezension zu „Mein Job. Mein Kind. Mein Leben?“ von Jana Witt

Zum Buch: „Mein Job. Mein Kind. Mein Leben? Warum die Vereinbarkeit von Familie und Karriere ein Mythos ist“ von Jana Witt ist ein persönlicher Bericht, der am 21.08.2017 erschienen ist. Zu beziehen z.B. hier: https://www.amazon.de/Mein-Job-Kind-Leben-Vereinbarkeit/dp/1974440206

Klappentext: Die Vereinbarkeit von Kind und Karriere ist zum gesellschaftlichen Ideal geworden. Das Problem: Es gibt sie nicht. Sie ist ein Mythos. Natürlich kann man im Beruf erfolgreich sein und die Kinderbetreuung delegieren. Oder man versucht tatsächlich eine Familie zu managen – und ist zur Teilzeit-Mami verdammt. Eins aber bleibt auf jeden Fall auf der Strecke: die Bedürfnisse der Mütter selbst. Freilich würden wir uns lieber die Zunge abbeißen, als das offen auszusprechen. Denn schließlich sind wir alle Superpowerfrauen – und stellen selbst die höchsten Ansprüche an unsere Leistungsbereitschaft. Eine ehrliche gesellschaftliche Auseinandersetzung mit der Realität vieler Mütter tut Not. Jana Witt beleuchtet anhand ihres eigenen Karrierewegs und dem vieler Kolleginnen und Freundinnen, was in der öffentlichen Debatte schief läuft.

Schreibstil, Perspektiven, Aufbau: Dieses Buch ist in der 1. Form verfasst und in 9 Kapitel unterteilt.

Zum Autor: Jana Witt ist in Süddeutschland geboren. Die Journalistin und PR-Beraterin leitet nach verschiedenen beruflichen Stationen heute die Kommunikationsabteilung einer öffentlichen Einrichtung. Sie hat nur ein einziges Kind, nur eine Position im mittleren Management – und sie ist NICHT alleinerziehend. Aber das reicht schon. (Quelle: www.amazon.de)

Meine Meinung: Ich muss sagen, ich habe selten etwas ehrlicheres gelesen als diesen Bericht. Ich habe mich in so vielen Punkten wiedergefunden, habe Dinge ähnlich erlebt, das ist wirklich der Hammer. Klar, ich wusste, dass es ein realer Bericht ist, aber mit so viel schonungsloser Ehrlichkeit und Offenheit habe ich nicht gerechnet. Daher zuersteinmal ein großes Danke an die Autorin für ihre offenen Worte, die sicher so ziemlich jeder berufstätigen Mutter mehr oder weniger aus dem Herzen sprechen. Doch viele trauen sich nicht, darüber zu reden, aus verschiedenen Gründen. Und ich denke, dass dieses Buch Mut machen kann, zu sagen, was einen beschäftigt. Mut macht, auch mal Schwäche zu zeigen. Und aufzeigt, dass man nicht allein ist, dass es auch anderen Müttern so geht.

In diesem Buch wird offen und ehrlich mit der Rolle einer berufstätigen Mutter umgegangen, doch es ist kein trockener Stoff, sondern sehr persönlich und auch mit (Galgen-) Humor präsentiert. Ich habe mich sehr an mein eigenes Leben erinnert gefühlt und habe das Buch daher verschlungen, es geht einem nahe, weil man weiß, dass es eben keine Fiktion ist, sondern Realität. Ich kann im Grunde nur raten, Frauen, lest dieses Buch bevor ihr schon in der Schwangerschaft die Rückkehr in den Beruf plant. Und ich hoffe, dass es vielen Frauen so gehen wird wie mir, dass sie sich aus diesem Bericht noch etwas mitnehmen können für ihr eigenes Leben.

Ganz nebenbei erwähnt ist der Schreibstil schön flüssig und lässt sich gut lesen, was gerade bei solchen Berichten ja auch nicht alltäglich ist.

Von mir gibt es 5 Sterne.

Rezension zu „Irgendwie Poolparty“ von Chris P. Rolls

Zum Buch: „Irgendwie Poolparty: Gay Romance“ von Chris P. Rolls ist eine Gay Romance, die am 15.09.2017 erschienen ist. Zu beziehen z.B. hier: https://www.amazon.de/Irgendwie-Poolparty-Chris-P-Rolls-ebook/dp/B075PC7H1J

Klappentext: Zu einer ganz besonderen Poolparty laden Alex und Markus ein: Den 1. Poolympischen Spielen in ihrem Bananenpool. Und wenn Alex eine solche Party organisiert, dann sind die Spiele ebenso speziell wie die Gastgeber. Viel Spaß dabei!

Ein Wiedersehen mit bekannten Charakteren aus der Irgendwie-Reihe, aber auch aus dem Mecklenburger Winter.

Sidestory zu ITop

Ca. 28 tsd Wörter

Schreibstil, Perspektiven, Aufbau: Die Story ist in der dritten Form verfasst und in 11 Kapitel unterteilt.

Zum Autor: Chris P. Rolls /rihaij

Geb. 1971, Pädagogikstudium

Schon früh dem Schreiben verfallen, gehört ihre Liebe der Fantasy und besonders der homoerotischen Fantasy und Romance. Gefühle intensiv zu beschreiben ist ihre ganz besondere Leidenschaft. Sie lebt im wunderschönen McPom, wo sie Arabische Vollblüter züchtet und als Pferdetrainerin/Reitlehrerin arbeitet.

Als nächstes Projekt ist ein Gay Thriller und eine Gay Fantasy in Arbeit. Weitere Gay Romance sind geplant. Wer aktuell bleiben will, findet weitere Infos auch bei Facebook oder über den Blog http://chrisrolls.blogspot.de . (Quelle: www.amazon.de)

Meine Meinung: Diese Gay Romance hat mich mal wieder begeistert. Im typischen Stil der Irgendwie Reihe gibt uns die Autorin hier die Möglichkeit, liebgewonnene Charaktere wieder zu treffen und neue Erlebnisse mit ihnen begleiten zu können.

Der Schreibstil ist flüssig und lässt sich hervorragend lesen, und man fühlt sich sofort wohl in der Story, kann sich sofort vertiefen, da es kein langweiliges Vorgeplänkel gibt. Für Kenner der Reihe ist es wie ein nach Hause kommen, doch auch, wenn man noch keins der Bücher gelesen hat hat man keine Probleme, sich in das Buch zu vertiefen, da es keinen direkten Bezug gibt zu anderen Büchern. Es ist eine tolle Story über Freundschaft, Spaß und auch ein wenig Erotik, die mit Humor und viel Gefühl erzählt wird und die den Leser mitnimmt und begeistert. Man kann lachen und sich ärgern, und das Kopfkino kommt auch nicht zu kurz, so ist eine hervorragende Mischung entstanden.

Was ich persönlich gut finde ist die Tatsache, dass es trotz des Spaßes hier auch um ein ernstes Thema geht, das im heutigen Alltag leider noch nicht ganz wegzudenken ist, und dass der Umgang damit nicht zum Tabuthema wird.

Alles in allem eine wirklich tolle Geschichte, die mir beim lesen großes Vergnüge bereitet hat und die von mir 5 Sterne bekommt.

Rezension zu „So nah, so fern: Gänseblümchen aus dem Jenseits“ von Alina Stoica

Zum Buch: „So nah, so fern: Gänseblümchen aus dem Jenseits“ von Alina Stoica ist ein Roman, der am 01.07.2016 bei dotbooks erschienen ist. Zu beziehen z.B. hier: https://www.amazon.de/So-nah-fern-Gänseblümchen-Jenseits-ebook/dp/B01HXRBP9C

Klappentext: Die Liebe einer Mutter, die zu Tränen rührt: „So nah, so fern“ von Alina Stoica jetzt als eBook bei dotbooks.

Kann die Liebe den Tod überdauern? Ihr vierjähriger Sohn Tomás ist ihr großes Glück und der Mittelpunkt im Leben der alleinerziehenden Mutter Alessandra. Als er bei einem Autounfall ums Leben kommt, bricht für die junge Frau eine Welt zusammen. Gefangen im Schmerz weiß sie nicht, wie sie ohne ihren Sohn weiterleben soll – bis ihr Tomás in ihren Träumen erscheint. Er verspricht, zu ihr zurückzukehren, wenn Alessandra sich dem Leben stellt und innerhalb von zwei Jahren drei Aufgaben erfüllt. Doch kann Alessandra ihre Trauer wirklich durch Hoffnung besiegen?

Jetzt als eBook kaufen und genießen: „So nah, so fern“ von Alina Stoica. Wer liest, hat mehr vom Leben: dotbooks – der eBook-Verlag.

Schreibstil, Perspektiven, Aufbau: Die Story ist in der dritten Form verfasst und in 39 Kapitel sowie einen Prolog, einen Rückblick und einen Blick in die Zukunft unterteilt.

Zum Autor: Geboren wurde Alina Stoica am 10. Februar 1978 in Cluj Napoca, einer Großstadt inmitten der Karpaten, in Transsylvanien, Rumänien. Ihre Kindheit verbrachte sie in ihrem Geburtsort. Aufgewachsen in einer Gegend, deren Geschichte aus mystischen Legenden gesponnen ist, hat sie bereits in frühen Jahren eine starke Faszination für das Übernatürliche entwickelt. Fast all ihre literarischen Werke erzählen von übersinnlichen Erfahrungen und spielen an der Grenze zwischen Realität und Illusion.

1988 zog ihre Familie nach Deutschland. Vierzehn Jahre später, nachdem sie ihre Ausbildung zur Fremdsprachensekretärin erfolgreich abgeschlossen hatte, verwirklichte die abenteuerdurstige Transsylvanierin ihren Traum und wanderte nach Portugal aus. Dort wohnt sie in einem kleinen Touristenort, direkt an der wilden Atlantikküste. Obwohl ihre Vorliebe für das Schreiben bereits im Kindesalter entfacht ist, wagte sie erst 2010 den Schritt, sich mit einigen Gedichten bei einem Verlag zu bewerben.

Noch im gleichen Jahr durfte sie ihren ersten eigenen Lyrik-Band in den Händen halten, es folgten weitere Veröffentlichungen in verschiedenen Anthologien. Ihr Debütroman erschien zwei Jahre später. Hauptberuflich arbeitet sie zurzeit in einer Immobilienagentur. Ihre Freizeit widmet sie ihren Tieren und ihrer größten Leidenschaft, dem Schreiben.

Web: http://www.alina-stoica.com

Facebook: https://www.facebook.com/alina.stoica.autorin/

Meine Meinung: Dieses Buch hat mich sehr berührt, und ich bin nicht sicher, ob ich meine Eindrücke so wiedergeben kann, wie es in mir aussieht oder sich anfühlt. Selten habe ich ein Buch gelesen, das mich so mitgenommen hat und das mich auch nach Beendigung der Lektüre noch so beschäftigt. Das liegt wohl an dem sehr ernsten Thema, das dieses Buch behandelt, und daran, dass man weiß, dass im Grunde niemand von uns vor so einem Schicksal zu 100% sicher ist. Aber auch die weiteren Schicksalsschläge, die man in diesem Buch zu lesen bekommt, beschäftigen einen sehr, und man ist gedanklich viel länger in der Story, als man es nach einer leichten Unterhaltungslektüre wäre.

Ich finde das Thema, das die Autorin für ihren Roman gewählt hat, sehr gut, und ebenso ihren Umgang damit, und es ist bewundernswert, wie berührend dieses Werk geschrieben ist.

Das gesamte Buch ist sehr emotional und ich war mehrfach zu Tränen gerührt, es ist fesselnd und mitreissend, und an manchen Stellen auch ein wenig mystisch und rätselhaft, doch alles in allem sehr gut gemischt und dadurch ein wirklich tolles Buch, das einen nicht so schnell wieder los lässt.

Die Story beginnt im Grunde sehr grausam und erschreckend, und im Laufe des Buches wird auf diesen Beginn noch mal zurückgegriffen, so dass man den Sinn dahinter erkennt. Aber dadurch und den dann folgenden, ungeschönten Rückblick wird man sofort in die Story hineingezogen und man liest wie gebannt, da man wissen möchte, was passiert, wie es weiter geht. Mit viel Dramatik erreicht man den Wendepunkt der Story, und ich muss zugeben, ich habe geweint. Doch ab da wird es nicht, wie man vielleicht denken könnte, ruhiger oder gar langweilig, nein, im Gegenteil. Ab diesem Moment gehen die Höhen und Tiefen erst richtig los, es gibt Entwicklungen, die man nie erwartet hätte, und es ist ein mitreissender, emotionaler Text, der einen gefangen hält bis zuletzt. Manchmal wird es ein wenig rätselhaft, dann wieder sehr dramatisch und mitnehmend, daher würde ich das gesamte Buch als berührend und gefühlvoll betiteln. Im Grunde gab es keinen Moment, in dem ich mal nur ruhig dahingeplätschert bin, irgendwas war immer im Leben der Protagonistin, was den Leser auf Trab gehalten hat.

Dieses Buch ist definitiv keine leichte Kost für nebenbei, dafür ist das Thema einfach zu berührend und die Ereignisse zu fesselnd. Kein Buch, das einen sofort nach der letzten Seite loslässt. Ich habe jetzt Stunden gebraucht, um meine Eindrücke halbwegs in Worte zu fassen, auch aus dem Grunde, dass meine Emotionen beim Lesen so aufgewühlt wurden. Viele Höhen und Tiefen, die den Leser fesseln und am Ende sprachlos zurücklassen, nach vielen dramatischen, traurigen und auch schönen Entwicklungen und einem absolut tollen Ende.

Oh, und bevor ich es vergesse, lädt der flüssige Schreibstil, der sich angenehm lesen lässt, sehr dazu ein, das Buch nicht mehr beiseite zu legen.

Ein Buch, das zu Tränen rührt und von mir 5 Sterne bekommt.

Ein Buch über Demenz…

Hey ihr Lieben,

 

heute möchte ich euch einfach noch mal auf etwas aufmerksam machen, was immer wieder untergeht: ein Buch über das Thema Demenz. Kein Fachbuch mit viel Fachchinesisch, sondern ein persönlicher Erfahrungsbericht. Von einer betroffenen Familie für betroffene Familien.

 

Erhältlich in deutsch: https://www.amazon.de/Demenz-aus-Leben-einer-Familie-ebook/dp/B00TKLTB64

 

oder englisch: https://www.amazon.de/dp/B0755L25ZJ

 

Gerne dürft ihr diesen Beitrag teilen oder das Buch weiterempfehlen, so schaffen wir es vielleicht, dass das Thema Demenz irgendwann aus diesem Schattendasein raus kommt und nicht mehr so totgeschwiegen wird…

Rezension zu „Mein stolzer Highlander: Fantasy Island“ von Serena Hill

Zum Buch: „Mein stolzer Highlander: Fantasy Island“ von Serena Hill ist ein Fantasy Kurzroman, der am 03.09.2017 bei Passion Books erschienen ist. Zu beziehen z.B. hier: https://www.amazon.de/Mein-stolzer-Highlander-Fantasy-Island-ebook/dp/B075CVY8JT

Klappentext: In den Augen des Mannes liegt so viel fühlbare Stärke, dass sie unwillkürlich den Atem scharf einzieht und sich ihre Lippen dabei teilen. Der Blick des Kriegers schweift zu Evannas Mund, kehrt dann beinahe hastig zu ihren Augen zurück.

„Wir freuen uns, Dir mitteilen zu dürfen, dass Du für ein ganz besonderes Erlebnis ausgewählt wurdest: Eine Reise, die Deine geheimsten Wünsche und Sehnsüchte erfüllen wird.“

Eileen soll auf der Isle of Skye neue, interessante Angebote für die anspruchsvolle Kundschaft von »Elite Travel« erschließen. Doch Ewan McKenzie, der überaus attraktive und extrem abweisende Tourismusbeauftragte der Insel, will Eileen nur so schnell wie möglich loswerden.

Kein Wunder, denn am Abend zuvor hatte er im Pub noch heiße Küsse mit der jungen Engländerin getauscht, ohne jedoch zu wissen, wen er vor sich hatte.

Schottland, um 1750: Evanna MacKinnon träumt von den graugrünen Augen eines Kriegers des MacArthur Clans – doch sie wurde einem älteren schottischen Edelmann versprochen. Auf dem Weg zu ihrem künftigen Gemahl überfallen englische Schergen Evannas Kutsche und werfen die Schottin in das Verlies des „Ghost Castle“ auf der Isle of Skye. Doch Rettung ist nahe: Nie würde ein tapferer Highlander ein schottisches Mädchen den Engländern überlassen!

Alle Bände der Fantasy-Island-Reihe enthalten eine in sich abgeschlossene Geschichte. Umfang dieser Episode: 17.000 Worte.

Schreibstil, Perspektiven, Aufbau: Die Story ist in der dritten Form verfasst und in 4 Kapitel plus Epilog unterteilt.

Zum Autor: Serena Hill ist Autorin bei PassionBooks und schreibt die Fantasy-Island-Reihe.

Wenn sie nicht gerade an einer neuen Fantasy-Romance schreibt, backt sie gerne für ihre Familie und Freunde.

http://www.passionbooks.de

Meine Meinung: Wie schon die vorherigen Kurzromane, die Serena Hill bei Passion Books veröffentlicht hat, so hat mich auch das hier vorliegende Werk wieder begeistert. Sie bleibt ihrem Fantasy Island Stil treu und entführt den Leser in eine abenteuerliche, fantasievolle Welt außerhalb des normalen Lebens, in der ihre Protagonistin ein wahrliches Abenteuer durchlebt, doch auch Gefühl und Erotik kommen wieder nicht zu kurz. Wobei sie auch hier ihrem Stil treu bleibt, so dass man zwar eine anschauliche Beschreibung der erotischen Stellen bekommt, doch trotzdem ist noch genügend Raum für eigene Gedanken dazu. Und auch hier gibt es mit einer tollen Verbindung wieder einen Zusammenhang zwischen früher und heute, und so wird aus einer dramatisch-feurigen Vergangenheit eine sehr schöne Gegenwart, die mir beim Lesen wirklich gefallen hat.

Wie immer ist der Schreibstil flüssig und lässt sich dadurch hervorragend lesen, und die Story ist genauso mitreissend, wie ich es von dieser Autorin bisher kenne.

Von mir gibt es 5 Sterne.