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Rezension zu „Sherlock Holmes und die gefallenen Mädchen“ von Astrid Pfister

Zum Buch: „Sherlock Holmes und die gefallenen Mädchen“ von Astrid Pfister ist ein Kurzkrimi, der am 10.05.2017 als 5. Band der Baker Street Tales im Arunya-Verlag erschienen ist. Zu beziehen z.B. hier: https://www.amazon.de/Sherlock-Holmes-gefallenen-Mädchen-Street-ebook/dp/B0711M4ZKY

Klappentext: Jack the Ripper ist zurück … davon ist zumindest Inspector Lestrade fest überzeugt.

Und die gefallenen Mädchen, die bestialisch verstümmelt im Londoner East End gefunden werden, lassen ebenfalls kaum einen anderen Schluss zu.

Aber Holmes wäre nicht Holmes, wenn er nicht sofort einen neuen Fall wittern würde.

Schreibstil, Perspektiven, Aufbau: Die Story ist in der Ich-Form verfasst und nicht in Kapitel unterteilt.

Zum Autor: Infos zur Autorin findet ihr auf ihrer Homepage: http://www.astridpfister.eu/9.html

Meine Meinung: Als alter Fan von Sherlock Holmes war ich auf dieses Buch sehr gespannt, und ich muss sagen, es hat mir gut gefallen. Der Schreibstil ist flüssig und lässt sich gut lesen, und man fühlt sich beim Lesen wohl. Das Abenteuer, das Sherlock Holmes und Dr. Watson hier erwartet, ist spannend und fesselt den Leser an die Lektüre, und klar, bei der bildlichen Vorstellung des Falles schaudert es einen auch mal… den Ermittlungen zu folgen ist sehr interessant, und ich muss gestehen, ich wäre nicht dahinter gekommen, wer der Täter ist, und welche Beweggründe er hat… daher hat mich das interessante Ende dieses Falles nach einer überraschenden Wende doch sehr plötzlich ereilt und ich konnte es erst nicht ganz glauben…

Eine angenehme Lektüre, die Dank ihrer Länge auch gut für Zwischendurch geeignet ist.

Von mir gibt es 5 Sterne.

Rezension zu „Chicago Blues“ von Ky van Rae

Zum Buch: „Chicago Blues“ von Ky Van Rae ist ein Krimi, der am 14.05.2017 bei K&K Books erschienen ist. Zu beziehen z.B. hier. https://www.amazon.de/Chicago-Blues-Markus-Kastenholz/dp/152129142X

Klappentext: Mord im Black Belt! Eine bekannte Jazzsängerin wird ermordet und die Täterin ist bereits verhaftet: eine Konkurrentin. Kein Fall also für Nick Byrnes, Ex-Cop und jetziger Privatdetektiv im Chicago der 1920er Jahre. Oder etwa doch? Ein alter Freund aus Kriegstagen beauftragt ihn, den Mord zu untersuchen und den wahren Täter zu finden. Also macht sich Nick auf in die noch junge Jazzszene von Chicago und findet sich schnell wieder in einem Strudel aus Musik, Fanatismus und Rache.

Schreibstil, Perspektiven, Aufbau: Die Story ist in der Ich-Form verfasst und nicht in Kapitel unterteilt.

Meine Meinung: Ich muss gestehen, vor dieser Lektüre war ich ein wenig ratlos. Auf der einen Seite hatte ich schon viel darüber gehört, was mich sehr neugierig gemacht hat. auf der anderen Seite muss ich ehrlich sagen, der Klappentext allein hätte mich eher abgeschreckt. Aber der täuscht, und zwar gewaltig! Gleich auf den ersten Seiten wurde ich belehrt, dass man oft eben doch eher auf Empfehlungen, als auf Klappentexte achten sollte, ich war innerhalb einiger Seiten nicht nur gefesselt, sondern regelrecht eingefangen von der Story.

Der Schreibstil ist flüssig und lässt sich gut lesen, und es ist dem Autor hervorragend gelungen, auch die damalige Zeit rüberzubringen, man lebt während der Lektüre im Chicago der 20er. Das habe ich noch nicht oft erlebt, dass man das so spüren konnte.

Die Story nimmt den Leser gleich zu Beginn gefangen, auch, weil es kein ellenlanges  Vorgeplänkel gibt, sondern die eigentliche Geschichte schnell beginnt und man gleich vom Geschehen begeistert wird. Das Buch zieht den Leser mit, und man gerät in einen Strudel aus Gefahr, Mord, Action und Spannung. Ständig versucht man, den Täter zu entlarven, aber das gelingt nicht, und durch viele Wendungen innerhalb der Story ist auch ständig Bewegung im Geschehen, es fährt sich nie fest und man hat immer wieder neue Ansatzpunkte für seine eigenen Überlegungen – was mir nichts gebracht hat, denn ich wäre nie darauf gekommen, wer im Endeffekt dahinter steckt. Dadurch hat sich das ende für mich noch als gelungene Überraschung entpuppt.

Ein sehr schöner Krimi, der von mir 5 Sterne bekommt.

Rezension zu „Kopflos in Dresden“ von Victoria Krebs

Zum Buch: „Kopflos in Dresden“ von Victoria Krebs ist ein Krimi, der am 26.05.2017 bei K & K Books erschienen ist. Zu beziehen z.B. hier: https://www.amazon.de/Kopflos-Dresden-Markus-Kastenholz/dp/1521372705

Klappentext: Die taffe Hauptkommissarin Maria Wagenried jagt in Dresden einen psychopathischen Frauenmörder. Bereits zwei Frauen hat er umgebracht – enthauptet und ihre Körper kunstvoll für die Öffentlichkeit an markanten Orten zur Schau gestellt. Nicht nur ihr 14 Jahre jüngerer Kollege und Liebhaber gerät ins Visier der polizeilichen Ermittlung, sondern auch ein angesehener und charismatischer Rechtsmediziner, der die Opfer obduziert hat. Ein Verwirrspiel entwickelt sich, das für die Kommissarin zu einer persönlichen Katastrophe wird.

Schreibstil, Perspektiven, Aufbau: Die Story ist in der dritten Form verfasst und in 32 Kapitel unterteilt.

Meine Meinung: Dieser Krimi hat mir gut gefallen. Der Schreibstil ist flüssig und lässt sich sehr gut lesen, so dass man sich während der Lektüre wohlfühlt und sich entspannt ins Buch hineinversetzen kann. Mit der Entspannung ist es allerdings schnell vorbei, wenn man das Buch erstmal angefangen hat… schon der Beginn ist sehr interessant und fesselnd, und man vertieft sich schnell sehr tief. Ein Weglegen war mir ziemlich schnell unmöglich, da ich total gebannt war.

Die gesamte Story war sehr fesselnd , teilweise etwas verwirrend durch neu hinzukommende Personen, hinter deren Sinn man erst kommen musste, aber eben diese Verwirrung trägt in hohem Maße zur Spannung bei, da man dadurch absolut nicht dahinter kommt, wer denn nun der Täter ist. Und ich muss zugeben, egal, wie lange ich überlegt habe, ich bin nicht auf die Lösung gekommen, und die Auflösung hat mich doch durchaus überrascht. Sehr gut gemacht, das Buch hält den Leser bis zuletzt in Atem und fesselt bis zur letzten Seite.

Von mir gibt es 5 Sterne.

Rezension zu „Der Augenmacher“ von Elias Haller

Heute stelle ich Euch einen Thriller vor, den ich vorab lesen durfte, wofür ich mich herzlich bei Elias Haller bedanken möchte!!

Zum Buch: „Der Augenmacher“ von Elias Haller ist ein Thriller, der am 27.07.2017 erschienen ist. Zu beziehen z.B. hier: https://www.amazon.de/Augenmacher-Thriller-Elias-Haller-ebook/dp/B074CNPZ9Z

Klappentext: Er nimmt dir deine Augen und ersetzt sie durch ein neues Paar.

Auf der Heiligen Brücke in Leipzig liegt eine grausam drapierte Frauenleiche. In ihren Augenhöhlen findet die Polizei zwei sonderbare Steine.

Sieben Jahre nach seinem letzten Opfer scheint die Mordserie des Augenmachers weiterzugehen. Und offenbar hat er es auf Klara Frost abgesehen, denn nicht nur Alter und Aussehen verbinden die Kriminalhauptkommissarin mit der Toten.

Während die Mordkommission verzweifelt versucht, das Motiv und die mysteriösen Zeichen des Serienkillers zu enträtseln, weiß Frost längst mehr. Den nächsten Hinweis hat der Augenmacher nämlich unmittelbar auf ihrer Haut hinterlassen …

Schreibstil, Perspektiven, Aufbau: Die Story ist in der dritten Form verfasst und in 71 Kapitel plus Prolog und Epilog unterteilt.

Zum Autor: Elias Haller, Jahrgang 1977, lebt mit seiner Familie in einer sächsischen Großstadt.

Der Zündstoff für seine Thriller sind seine beruflichen Erfahrungen im Umgang mit Rechtsbrechern und Opfern von Straftaten. Dank der langjährigen Leidenschaft für das Schreiben kann Elias Haller (kaltblütige) Mörder und (tragische) Helden aufeinander loslassen, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben.

Mehr zum Autor und seinen Büchern auf: facebook.de/HallerKrimis

Unter dem Pseudonym Nicholas Vega hat er mehrere Bestseller (Jugendbuch/Fantasy) geschrieben, dabei schaffte er es 2013 sogar auf Platz 1 der Amazon Kindle Charts. (Quelle: Autor)

Meine Meinung: Als treue Leserin von Elias Haller war meine Erwartungshaltung vor Beginn dieses Thrillers sehr hoch. Und obwohl ich es nicht für möglich gehalten hätte… sie wurde sogar noch übertroffen. Ich bin absolut begeistert und habe das Buch an einem Stück verschlungen, da ich einfach nicht aufhören konnte. So viel dann zum Thema „Ich les nur mal kurz rein…“ 😀

Wie gewohnt ist der Schreibstil flüssig und lässt sich sehr gut lesen. Noch dazu sind gleich die ersten Sätze extrem fesselnd, so dass man als Leser sofort eingefangen wird und total an die Lektüre gefesselt ist.

Der Beginn wirkt ein wenig verwirrend und ist sehr dramatisch, dadurch wird die Neugier der Leser gleich geweckt und es wird eine Spannung erzeugt, die sich durch das ganze Buch zieht und immer mehr gesteigert wird, so dass ich irgendwann auf meine Fingernägel aufpassen musste, weil ich so angespannt wurde.

Die Story ist insgesamt sehr fesselnd und spannend, und man wird richtig hineingezogen. Sie ist aber auch sehr undurchschaubar, man bekommt viele „Hinweise“, wer der Täter ist, aber immer, wenn man denkt, DER ist es, wird man wieder eines besseren belehrt. Bis zuletzt war es mir daher nicht möglich, den Täter herauszufinden, und die Auflösung hat mich dann doch sehr überrascht, nachdem sich die spannende Story zu einem dramatischen Ende gewendet hat. Definitiv ein Ende, mit dem ich nicht gerechnet hatte, super gemacht.

Ein Thriller, der seine Bezeichnung zu Recht trägt, und der daher von mir 5 Sterne erhält.

Rezension zu „Welt aus Sand: Die Chroniken von Pathaar I“ von M. P. Anderfeldt

Zum Buch: „Welt aus Sand: Die Chroniken von Pathaar I“ von M. P. Anderfeldt ist ein Fantasy-Roman, der am 07.06.2017 erschienen ist. Zu beziehen z.B. hier: https://www.amazon.de/Welt-aus-Sand-Chroniken-Pathaar/dp/1521410801

Klappentext: In einer Welt, die von riesigen, insektenähnlichen Wesen beherrscht wird, wächst Mira in relativer Sicherheit auf. Als Kronprinzessin von Bedivere, eines mächtigen Stadtstaats in der großen Ebene, lebt sie privilegiert, wenn auch in einem „goldenen Käfig“. Ihr sorgenfreies Leben findet ein jähes Ende, als ihre einzige Freundin durch eine Intrige unter Verdacht gerät und ihr die Todesstrafe droht. Wenn Mira sie retten will, muss sie selbst aktiv werden. Auf dem Spiel steht nicht nur das Schicksal der Prinzessin, sondern das der ganzen Menschheit.

Zum Autor: Martin P. Anderfeldt wurde 1974 geboren. Er studierte in Deutschland und Spanien Amerikanistik, Psychologie und Iberoromanistik.

Als Selfpublisher, aber auch in Zusammenarbeit mit Verlagen, wie z.B. Droemer Knaur, veröffentlicht er hauptsächlich Thriller und Fantasy. Neben verschiedenen Literaturpreisen konnte hat er schon so manchen kommerziellen Erfolg erringen.

Er freut sich über alle Reaktionen zu seinen Büchern; kontaktieren Sie ihn doch auf http://www.anderfeldt.de

Neben seiner Tätigkeit als Autor arbeitet er als Werbetexter. M.P. Anderfeldt lebt in München.

Meine Meinung: Dieser Fantasyroman lässt sich altersmässig am Besten im Jugendalter einordnen. Der Schreibstil ist flüssig und lässt sich gut lesen, und es gelingt recht schnell, sich in die Story hineinzuversetzen.

Ein spannendes Leseabenteuer erwartet denjenigen, der dieses Buch zur Hand nimmt, gespickt mit ungewöhnlichen Lebewesen, Dramatik und Action, Freundschaft und… jede Menge interessanter Wendungen.

Als reines Fantasyabenteuer würde ich das Buch jedoch nicht sehen, es gibt auch hochtechnische Steampunk-Einflüsse und ebenso dystopische Züge, dieses zusammen ergibt jedoch ein superspannendes Buch, das sich lohnt!

Von mir gibt es 5 Sterne.

Rezension zu „Wolfsruf: Fantasy Island“ von Serena Hill

Zum Buch: „Wolfsruf: Fantasy Island“ von Serena Hill ist ein FAntasy Kurzroman, der am 07.07.2017 bei Passion Books erschienen ist. Zu beziehen z.B. hier: https://www.amazon.de/dp/B073SVCTZP

Klappentext: Der Wolf schaut sie an, und eine eigenartige tiefe Vertrautheit schwingt zwischen ihnen wie ein lebendiger, feuriger Strom.

„Wir freuen uns, Dir mitteilen zu dürfen, dass Du für ein ganz besonderes Erlebnis ausgewählt wurdest: Eine Reise, die Deine geheimsten Wünsche und Sehnsüchte erfüllen wird.“

Die neue Werwolf Romance von Serena Hill: Eine Bergtour durch die Pyrenäen verändert Charlottes Leben. Die Begegnung mit ihrer inneren Wölfin lässt sie entdecken, dass sie viel mehr ist, als das zaghafte Anhängsel ihres Freundes. Sie lernt für ihre Bedürfnisse einzutreten und für ihre große Liebe zu kämpfen.

Lesezeit: ca. 45 Minuten. Umfang dieser Episode: 10.500 Worte. Alle Bände der Fantasy-Island-Reihe enthalten eine in sich abgeschlossene Geschichte.

Schreibstil, Perspektiven, Aufbau: Die Story ist in der dritten Form verfasst und in drei Kapitel unterteilt.

Zum Autor: Serena Hill ist Autorin bei PassionBooks und schreibt die Fantasy-Island-Reihe.

Wenn sie nicht gerade an einer neuen Fantasy-Romance schreibt, backt sie gerne für ihre Familie und Freunde.

http://www.passionbooks.de

Meine Meinung: Auch dieser Kurzroman aus der Feder von Serena Hill hat mir wieder gut gefallen, im typischen Stil der Fantasy Island Reihe wird der Leser entführt in eine phantastische Welt, gespickt mit ein wenig Erotik und viel Abenteuer.

Der Schreibstil ist wieder flüssig und gut zu lesen, und die Story an sich nimmt den Leser gefangen und zieht ihn mit in den dichten Wald der Pyrenäen, um ein fesselndes Abenteuer mit Charlotte zu erleben. Man fühlt mit ihr und ist gebannt von dem, was sie erlebt – und ein wenig Kopfkino bekommt man nebenbei auch noch durch die gut geschriebenen erotischen Szenen. Nicht zu viel ins Detail, gerade so, dass man genug weiß, aber trotzdem auch noch Raum für eigene Gedanken hat – perfekt.

Von mir bekommt dieses Buch 5 Sterne.

Rezension zu „Vox Diaboli 1“

Zum Buch: „Vox Diaboli 1“ ist eine Sammlung von Horror-Kurzgeschichten, die am 30.04.2017 bei K&K Books erschienen ist.Zu beziehen z.B. hier: https://www.amazon.de/VOX-DIABOLI-1-Jasmin-Krieger/dp/1521181225

Klappentext: Ein junger Mann entdeckt durch Zufall, wie er die Macht der Gewohnheit durchbrechen kann. Ein Unsympath muss erkennen, dass es kein Entrinnen vor einem alten Zigeunerfluch gibt. Werden Sie Zeuge, wie in einer alten Eiche „etwas“ zu leben scheint. So unterschiedlich die drei Geschichten auch sein mögen, sie haben einen gemeinsamen Nenner: Old-School Horror vom Feinsten. Lassen Sie sich entführen in eine Welt voller Dämonen, schwarzer Magie und unendlich tiefer Abgründe …

Aufbau: Dieses Buch enthält drei Kurzgeschichten.

Meine Meinung: Diese Sammlung besteht aus drei Kurzgeschichten, die mich absolut gefangengenommen haben. Alle drei haben komplett unterschiedliche Themen und Schreibweisen, doch ihnen gemein ist eine extrem fesselnde Ausstrahlung, die den Leser festhält, und ein flüssiger Schreibstil.

Durch die großen Unterschiede der Geschichten findet hier eigentlich jeder Liebhaber von Horrorliteratur gute Unterhaltung, gibt es doch sowohl eine Story, die an den Stil Lovecrafts erinnert, mit seiner subtilen, schleichenden Angst, als auch eine, die mit der gesamten Entwicklung sehr an die fesselnden Geschichten Stephen Kings erinnert – beides Autoren, die ich liebe, umso mehr habe ich mich über Stories in diesem Stil gefreut. Doch auch die dritte Erzählung steht diesen in nichts nach und hat mich genauso begeistert.

Die Herausgeber haben hier eine wirklich gute Hand bei der Auswahl der Inhalte bewiesen, und die 1 im Titel lässt mich hoffen, dass weitere Bücher dieser Art geplant sind.

Von mir gibt es 5 Sterne.